Kulturrat äußert sich zum Kulturprogramm der AfD

AfD widerspricht sich selbst

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Nach dem Aufruf des Deutschen Kulturrates zur Bundestagswahl an die Parteien, zu bestimmten kulturpolitischen Themen Stellung zu beziehen, ist die AfD die einzige Partei, die keine Aussagen dazu treffen möchte. Jetzt nimmt der Kulturrat das kulturpolitische Wahlprogramm der AfD auseinander.
In den kulturpolitischen Grundannahmen der AfD steht, dass „die AfD glaubt, dass nirgendwo die ideologische Beeinflussung seitens des Staates so stark ist wie in der Kulturpolitik“.

Dagegen steht jedoch der Lösungsansatz der AfD, dass „es für „politisch korrekte“ Kunst und Kultur keine staatlichen Anreize mehr geben darf“.
Olaf Zimmermann, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, meint, dass dies „die vielleicht konkreteste Aussage zur Kulturpolitik im Wahlprogramm der AfD“ sei.

Er fasst sie so auf, dass die AfD damit drohen würde, „öffentliche Kunst- und Kulturförderung nur dann zu gewähren, wenn sie in ihrem Sinne ist. Die ideologische Beeinflussung in der Kulturpolitik, die die AfD beklagt, soll in Wirklichkeit durch sie eingeführt werden“.
Außerdem steht als kulturpolitischer Lösungsansatz im Wahlprogramm der AfD, dass die AfD sich „zur deutschen Leitkultur bekennt“.

   

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