Mücken per Post

Mückenatlas

mücken-per-post © Fotolia_auimeesri
Vielleicht haben Sie das Gefühl in diesem noch jungen Sommer schon öfter als sonst von einer oder gar mehreren Mücken gestochen worden zu sein? Das ist nicht ungewöhnlich, denn die starken Regenfälle und sommerlichen Temperaturen der letzten Tage könnten eine Mückenplage zur Folge haben.
Forscher bitten jetzt darum, möglichst viele der Stechinsekten zugeschickt zu bekommen. "Wir sind dankbar über jede Mücke", so das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Brandenburg.

In diesem Jahr haben Sammler schon 600 Mücken eingeschickt. Es soll jetzt ein Mückenatlas erstellt werden der helfen soll, das Risiko für durch Stechmücken übertragene Krankheiten abzuschätzen. Als besonders gefährlich gilt die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus). Dank der Einsendungen für den Mückenatlas wurde sie bereits in Baden-Württemberg und Thüringen nachgewiesen.

Wichtig: die Forscher benötigen intakte Exemplare, zerquetschte oder platt geschlagene Tiere sind unbrauchbar. Zum Abtöten gefangener Mücken empfehlen die Forscher deshalb, sie für einen Tag ins Gefrierfach zu legen. Bitte die Tiere auch nicht direkt in einen Briefumschlag stecken, sondern in eine kleine Schachtel, eine flache Dose oder ein Röhrchen legen. Mit in den Brief sollte dann ein Formular mit Fundangaben gelegt werden. "Insgesamt können Sie so viele Mücken fangen, wie es Ihrer Motivation und dem Mückenaufkommen entspricht", heißt es im Mückenatlas.
   

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