Neu anerkannte Berufskrankheit bei Musikern

Berufsmusiker sind nun deutlich besser abgesichert

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Fokale Dystonie kann bei Berufsmusikern dazu führen, dass sie ihr Instrument nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr spielen können. Jetzt steht sie offiziell auf der Liste der anerkannten Berufskrankheiten.
Leistungsdruck, starkes Konkurrenzdenken und der damit verbundene Stress- all das kann dazu führen, dass ein Musiker an fokaler Dystonie erkrankt.

Die Symptome unterscheiden sich je nach Instrument. Ein Hornist kann beispielsweise Zahnschmerzen bekommen, ein Trompeter verliert seinen Ansatz und ein Pianist kann einen bestimmten Finger nicht mehr bewegen.

Kurz gesagt: Eine motorische Störung, ausgelöst durch zu viel Üben und psychischen Druck, macht es dem Musiker unmöglich, sein Instrument optimal zu spielen.

Doch jetzt können die deutschen Berufsmusiker aufatmen: Sie müssen sich zumindest keine Sorgen mehr um ihren Lebensunterhalt machen, wenn sie fokale Dystonie bekommen- und vielleicht verringert sich ja dadurch sogar die Anfälligkeitsrate für diese Krankheit. In jedem Fall bedeutet diese Änderung etwas weniger psychischen Druck für die Musiker.
   

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