Nigeria - ein Land mit Potential

Medizinische Hilfe dringend benötigt

nigeria-ein-land-mit-potential © Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V.
Ohne die Krankenhäuser und Sanitätszentren der katholischen Kirche in Nigeria, insbesondere in den weiten ländlichen Regionen, stünde es schlecht um die Gesundheitsversorgung der Menschen in diesem westafrikanischen Land. Doch die Ausstattung muss deutlich besser werden.
Nigeria, in Westafrika am Golf von Guinea gelegen, ist das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas. 186 Millionen Menschen leben in diesem landschaftlich wunderschönen Land, das eine große kulturelle Vielfalt kennzeichnet. 514 verschiedene Sprachen und Idiome werden gesprochen, so dass es nicht ungewöhnlich ist, dass sich zwei Nigerianer in der Amtssprache Englisch unterhalten, weil sie sich ansonsten nicht verständigen könnten. Negative Schlagzeilen macht das Land seit einiger Zeit durch Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem mehrheitlich christlichen Süden.  Armut, Korruption, aber auch der Klimawandel sind in Nigeria spürbar. Die Sahara breitet sich nach Süden aus und gleichzeitig wächst die Bevölkerung.

Die katholische Kirche setzt sich seit vielen Jahrzehnten für die Menschen vor Ort ein. Bildung, Ausbildung, aber auch eine gute gesundheitliche Versorgung liegen ihr am Herzen. Wer Hoffnung auf eine gute Zukunft hat, der bleibt dort, wo er lebt. Wer Hoffnung auf eine gute Zukunft hat, weil Bildung, Ausbildung und auch gesundheitliche Versorgung gegeben sind, der bringt sich selbst ein für eine bessere Zukunft seines Landes.


(c) Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V.

Die Diözese Makurdi, im Südosten Nigerias gelegen, hat sich diese Ziele auf ihre Fahnen geschrieben. Sie hat Schulen, Ausbildungszentren und Sanitätsstützpunkte, Sanitätszentren und Krankenhäuser aufgebaut. Deren Bedeutung kann man nicht hoch genug einschätzen. Denn Nigeria ist kein durchorganisierter, voll funktionstüchtiger Staat, wie es in Europa der Fall ist. Da, wo der Staat versagt, da ist die Kirche – insbesondere im Hinterland, wo keine Straße, kein Stromnetz, keine staatlichen Schulen und keine staatliche Gesundheitsversorgung gegeben ist.

Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. hat sich dazu entschlossen, seinen Beitrag dafür zu leisten, dass die Gesundheitsversorgung stabilisiert und darüber hinaus verbessert werden kann. Die Sanitätsstationen, die Sanitätszentren und die Krankenhäuser der Diözese Makurdi sind die einzigen Einrichtungen, durch die die Menschen dort eine gesundheitliche Versorgung erhalten. Staatliche Krankenhäuser gibt es zwar in den großen Städten, auf dem Land aber ist die Kirche die einzige Kraft, die ein Gesundheitssystem aufrecht hält. In Makurdi selbst ist das kirchliche Krankenhaus St. Vincent Hospital Aliade z.B. das einzige Tuberkulose-Zentrum für ganz Nigeria.

Die Ausstattung ist allerdings „uralt“. Medikamente sind rar. Laboruntersuchungen sind nur rudimentär möglich. Sterilisationen von OP-Instrumenten erfolgen in alten Kochtöpfen, deren Deckel mit Steinen beschwert werden. Plastikstühle werden in Rollstühle umgewandelt. OP-Tische zeigen deutliche Risse. Operationen werden am offenen Fenster durchgeführt. Röntgengeräte funktionieren nicht. Die Stromversorgung ist instabil. Die Wasserversorgung nicht immer gewährleistet. Das OP-Besteck ist veraltet. Einfache Mittel wie ein Stethoskop fehlen, ganz zu schweigen von medizinischer Ausstattung für die Untersuchung von schwangeren Frauen, Kleinkindern und Kindern. Babys werden auf einer alten Brotwaage gewogen.


(c) Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. 

Eine gute medizinische Versorgung ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Zukunft, denn je gesünder die Menschen, umso mehr Kraft und Energie können sie für eine gute Weiterentwicklung ihres Landes einbringen. Eine gute medizinische Versorgung ist deshalb mehr als nur ein Menschenrecht.

Diözesean-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg hat im Jahr 2016 gemeinsam mit dem Auslandshilfe-Referenten des Diözesan-Caritasverbandes die Diözese Makurdi besucht und die kirchlichen Krankenhäuser besichtigt. Doch nicht nur das. Das Missionsärztliche Institut Würzburg wurde beauftragt, ein Gutachten über die medizinischen Bedarfe der Krankenhäuser zu erstellen.

Dieses Gutachten bestätigt, was der Augsburger Diözesan-Caritasdirektor vor Ort in Augenschein genommen hatte: Die kirchlichen Krankenhäuser brauchen Unterstützung.



Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. bittet deshalb um Spenden. Helfen Sie helfen! Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. garantiert dank der engen kirchlichen Beziehungen durch persönliche bekannte Priester und über die Institution der Diözese, dass jeder Euro in die Verbesserung der medizinischen Versorgung fließt.


(c) Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. 

Nigeria braucht unsere Hilfe! Wir laden Sie ein mitzuhelfen! HIER geht zu Spendeninformationen.
   

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