Person of the Year

Die TIME Magazine-Leser haben gewählt

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Jedes Jahr wählen die TIME Magazine-Leser „the Person of the year“: Dieses Jahr wurde es jemand, den im April noch fast keiner kannte.
„Person of the Year“ wird immer die Person, Idee oder Gruppierung, die in der Presse in einem Jahr besonders präsent war - im guten oder im schlechten Sinne. Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA hat in diesem Jahr oft die Titelblätter der nationalen und internationalen Medien eingenommen. Die Kandidaten waren zu Beginn des Jahres fast noch so zahlreich wie die Streitpunkte bei den Debatten. Schon im Vorhinein war klar: Donald Trump und Hillary Clinton werden in diesem Wahlkampf viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Mit der Zeit kristallisierten sich die interessanten Charaktere des Wettbewerbs heraus. Im April trat ein zwar nicht unbekannter, aber auch nicht sehr berühmter Kandidat aufs Spielfeld: Berni Sanders. Er gehört der demokratischen Partei an und nennt sich selbst „demokratischer Sozialist“. Mutig wenn man bedenkt, dass die Bezeichnung Sozialist in vergangenen Wahlkämpfen als Beleidigung benutzt wurde. Er ist für US amerikanische Verhältnisse sehr liberal und progressiv. Seinen Wahlkampf führt er mit ganz einfachen Mitteln und mit viel weniger Geld als seine Konkurrenten. Zudem ist sein Wahlkampfprogramm nicht wie üblich durch einzelne Großspenden aus der Industrie finanziert, sondern stützt sich vor allem auf viele kleine Privatspender. Im Oktober dann die TV-Debatte der Demokraten. Sanders hat seine Punkte klar machen können und sich nicht nur als blindwütiger Wahlkämpfer, sondern als fairer Mitstreiter erwiesen.



Dieser außergewöhnliche Kandidat hat sich jetzt schon vor den Präsidentschaftswahlen in diesem ganz anderen Wettbewerb durchsetzten können: Er wurde zur „Person Of the Year 2015“ von den TIME Magazin-Lesern gewählt. Er setzte sich somit gegen deutlich berühmtere und populärere Mitbewerber durch. Stars und Persönlichkeiten wie Adel, Jennifer Lawrence, der Indische Premier Minister Narendra Modi, US-Präsident Barack Obama und Papst Franciscus konnten sich nicht gegen den US-Senator behaupten. Auch seine direkte Konkurrentin im Präsidentschaftswahlkampf, Hillary Clinton, hängt er im Voting der TIME Magazin Leser ab. Der Sieg bei dieser Wahl könnte ein gutes Omen für die Präsidentschaftswahlen bedeuten, denn er reiht sich mit diesem Erfolg in die Serie mehrerer ehemaliger US-Präsidenten ein.
   

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