"Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall ist tot

Opern, Mork vom Ork & RomComs

pretty-woman-regisseur-garry-marshall-ist-tot © Screenshot You Tube / TVLegends
Er hat die vielleicht schönste Romantik-Komödie aller Zeiten gedreht: „Pretty Woman“. Jetzt ist der US-Regisseur Garry Marshall im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Weitere Kinoerfolge von ihm: "Frankie und Johnny", "Die Braut, die sich nicht traut" und "Plötzlich Prinzessin".
„Es gibt mehr im Leben als nur das Showbusiness“, hat Garry Marshall mal gesagt – und sein Lebensmotto so oft es ging verwirklicht. Er war 53 Jahre lang mit seiner Frau verheiratet, hatte drei Kinder, war aber eben auch ein sehr einflussreicher und erfolgreicher Autor, Produzent und Regisseur. Der Film, mit der er sich unsterblich gemacht hat, natürlich "Pretty Woman". Zum Heulen schön und immer wieder wunderbar komisch.



Er hat lächerliche 14 Millionen Dollar gekostet und 463 Millionen Dollar eingespielt, also das 33fache seiner Kosten. In nur 58 Tagen gedreht – der  Film bei dem Frauen fast alle Dialoge mitsprechen können. Das Ende bereitet Marshall ein bisschen Kopfschmerzen. Neun verschiedene Enden gab es, aber letztlich entschied sich Garry Marshall für das absolut Beste. Julia Roberts wurde sogar noch für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert und “Pretty Woman” bekam eine Golden-Globe-Nominierung als bester Film.

Ein paar Jahre später engagierte er das Traumduo Roberts / Gere für eine weitere RomCom: „Die Braut, die sich nicht traut“.



Und es sollten weitere Romantikkomödien folgen, nach ähnlichem Erfolgsmuster gestrickt: “Plötzlich Prinzessin“, „Valentinstag“ oder auch „Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" mit Jennifer Aniston, Kate Hudson und Julia Roberts. Die Komödie soll Ende August in den deutschen Kinos anlaufen.

Garry Marshall war aber nicht nur im Kino, sonder n auch im Fernsehen sehr erfolgreich: er entdeckte Robin Williams.



Beim Vorsprechen stand Williams auf dem Kopf und bekam eine kleine Rolle in der Serie „Happy Days“ und die Hauptrolle in „Mork vom Ork“.



Garry Marshall begann seine Karriere in Hollywood übrigens als Schauspieler Anfang der 60er – er hatte einen Mini-Auftritt als Gangster im James-Bond-Film “Goldfinger”. Und wann immer es seine Zeit zuließ, inszenierte Marshall Opern und Operetten:  Jacques Offenbach’s “ Die Großherzogin von Gerolstein” oder  Donizetti’s „Zaubertrank“.

Richard Gere würdigte Garry Marshall als einen der wichtigsten Menschen, den er je kennengelernt hätte. „Garry war ein wunderbarer, anständiger und bescheidener Ehemann und Vater, der alle, die ihn kennenlernen durften, mit so viel echter Freude, Liebe und guter Laune überhäufte. Jeder liebte Garry. Er war einer der lustigsten Menschen, der je lebte.“

 

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