Saxophonist spielt bei eigener Gehirn-OP

Eine spektakuläre OP

saxphon-spielen-mit-offenem-schädel © Fotolia_anyaberkut
Eine Gehirnoperation bei vollem Bewusstsein- und das mit einem Saxofon in der Hand! Der amerikanische Musiklehrer und Saxofonist Dan Fabbio musste während seiner Operation Saxofon spielen.
Musik ist der Lebensinhalt von Dan Fabbio. Doch sein Gehirntumor saß leider genau an der Stelle seines Gehirns, das für die Musik zuständig ist.
Sechs Monate wurden Tests durchgeführt, um eine Art genaue „Karte“ seines Gehirns herzustellen. Diese sollte bei der Operation helfen, sein Gehirn nicht zu beschädigen.
Doch damit bei der Operation auch tatsächlich nichts schief gehen konnte, war er bei vollem Bewusstsein und musste sogar Saxofon spielen. So konnten die Ärzte sicher sein, dass der Teil seines Gehirns nicht beschädigt wird, der für die Musik zuständig ist.

Aber keine Sorge: Gehirn-OPs bei vollem Bewusstsein sind gar nicht mal so ungewöhnlich. Das Gehirn selbst hat nämlich kein Schmerzempfinden, somit muss man nur lokal am Kopf betäubt werden.

Jetzt freut sich nicht nur Dan Fabbio, der bereits einen Monat nach der Operation wieder unterrichten konnte und sich seit einem Jahr vollster Gesundheit erfreut.
Auch die Forschung konnte dadurch Fortschritte machen. Letzte Woche wurde eine Studie über Musik und Gehirn mit Dan Fabbios Fall veröffentlicht, die wertvolle neue Erkenntnisse für Gehirnoperationen enthält.





   

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