Oscars 2016 Teil 1 - Oscar für Leo?

Schmidts Aftershowparty Teil 1

schmidts-aftershowparty © Klassik Radio
Über 40 Millionen Zuschauer allein in den USA; insgesamt übertragen 225 Länder; Ticketpreise, gegen die Anna Netrebko-Konzerte spottbillig sind: 32.000 Dollar kostete eine Karte für Normalsterbliche, allerdings mit Limousinen-Service und Gang über den Roten Teppich. Die Oscars sprengen Jahr für Jahr Rekorde – wenn der wichtigste Filmpreis der Welt verliehen wird, ist der Hollywood Boulevard in Los Angeles gefüllt mit Stars. Vergangene Nacht war es wieder soweit – Florian Schmidt feiert die Gewinner
…und ganz zum Schluss, nach 3 ½ Stunden, gab’s dann eine kleine Überraschung, den nicht der für 12 Oscars nominierte Film “The Revenant” wurde zum besten Film gekürt, sondern „Spotlight“, der Film über ein Investigativ-Team des „Boston Globe“, das den einen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Boston aufdeckt. Ein wichtiger, ungemein spannender und sehenswerter Film, der seit letzter Woche auch bei uns läuft. Vielleicht wollte die Academy vermeiden, dass Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu nach seinem letztjährigen Doppeltriumph mit „Birdman“ schon wieder Film- und Regieoscar gewinnt. Letzteren aber konnte dem Mexikaner keiner streitig machen. Vielleicht inspiriert - vom OscarsSoWhite-Boykott – hielt Inarritu eine politische Rede. Drei Oscars gewann „The Revenant“ insgesamt – und Leo?  Er hat ihn endlich, seinen ersten Oscar, im sechsten Anlauf. Der Saal tobte, schrie und trampelte und man sah in viele stahlende Gesichter – es schien so, als würde sich ganz Hollywood mit Leonardo di Caprio mitfreuen. Der machte – natürlich – auf die Umweltverschmutzung aufmerksam. Auch bei den Hauptdarstellerinnen gewann die große Favoritin: Die 26-jährige Brie Larson, die bisher in Filmen wie „Dating Queen“ oder „21 Jump Street“ mitgespielt hat, und die in diesem Jahr nach  Golden Globe und BAFTA nun auch den Oscar gewonnen hat: für ihre Rolle als Entführungsopfer im Film “Room“.  Und Larson dankte uns allen. Schauen wir noch auf die Nebendarsteller – die Schwedin Alicia Vikander wurde für ihre Rolle in „The Danish Girl“ ausgezeichnet. Sie habe die Oscars früher in Schweden nachts im Fernsehen gesehen, erzählt Vikander Backstage, und nie geglaubt, "dass ich auch mal Filme auf Englisch machen würde". Tja, so kann’s gehen. Bester Nebendarsteller wurde – und das war die zweite Überraschung des Abends – nicht der favorisierte Sylvester Stallone, sondern der Brite Mark Rylance für seine Rolle als Spion  in Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“. Und natürlich dankte er dem größten Geschichtenerzähler aller Zeiten. Rylance ist einer der besten britischen Theaterdarsteller und ist gerade in der britischen Fernsehserie „Wölfe“  als Thomas Cromwell zu sehen. Getröstet wurde Sly aber ganz schnell von Arnie, von Arnold Schwarzenegger. Der schickte per Twitter folgenden Gruß:
Lesen Sie im 2. Teil von Florian Schmidts Aftershowparty: Wer ist der Beste in punkto Filmmusik: Ennio Morricone oder John Williams

   

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