Schmidts Oscar-Tipp: Beste/r Nebendarsteller/in

Florian Schmidt analysiert die Oscars

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Welcher ist der beste Film des Jahres? Der versierteste Regisseur? Der talentierteste Schauspieler? Bekommt Leo DiCaprio endlich seinen Oscar? All diese Fragen werden in einer Woche beantwortet – bei der 88. Verleihung der Oscars. Jeden Tag nimmt sich Klassik Radio Filmexperte Florian Schmidt eine wichtige Kategorie zur Brust und schaut mal auf die Favoriten.
Männlicher Nebendarsteller - wer ist nominiert, wer ist Florian Schmidts Favorit?

Tom Hardy ist nominiert für „The Revenant“, Christian Bale für „The Big Short“ und zwei Marks sind im Rennen: Mark Rylance für „Bridge of Spies“ und Mark Ruffalo liefert einen weiteren großartigen Auftritt. Ich würde Ruffalo den Oscar unbedingt gönnen! Er spielt einen engagierten Journalisten des „Boston Globe“, der Teil eines Investigativ-Teams ist, das Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ans Licht bringt. Es ist Ruffalos dritte Oscar-Nominierung und ich finde, er hätte den Goldjungen absolut verdient – aber bei den Buchmachern ist er absoluter Außenseiter.



Die größten Chancen hat der Mann, der so schön nuscheln kann, wie sonst keiner – Sylvester Stallone. Tatsächlich hat Sly Stallone in diesem Jahr schon den Golden Globe gewonnen und er könnte für die Rolle seines Lebens nun tatsächlich auch den wichtigsten Filmpreis erhalten.



Weibliche Nebendarstellerin - wer ist nominiert, wer ist Florian Schmidts Favorit?

Da fällt ja vor allem Kate Winslet auf, die für ihre Rolle in „Steve Jobs“ ja schon den Golden Globe und auch den britischen Filmpreis, den BAFTA, gewonnen hat und Winslet ist auf jeden Fall auch eine der beiden großen Favoritinnen auf den Oscar. Winslet spielt Jobs' Assistentin Joanna – und das macht sie mit eiskaltem Blick und erstaunlicher Härte. Bei den Buchmachern ist Winslet aber nur zweitwahrscheinlichste Gewinnerin.



Favoritin auf den Oscar als Nebendarstellerin ist Alicia Vikander für ihren Auftritt in „The Danish Girl“.  Sie spielt  die Ehefrau eines Transsexuellen – und macht das so brillant, dass man die Trauer über den Verlust ihres Mannes, der sich in eine Frau verwandelt hat, beim Zuschauen fast spüren kann.



Neben den beiden Favoritinnen noch nominiert: Rachel McAdams für „Spotlight“, Jennifer Jason Leigh für „The Hateful Eight“ und eine Dame, der ich den Oscar auf jeden Fall gönnen würde, die ihn aber sehr wahrscheinlich nicht bekommen wird: Ronney Mara. Als Lisbeth Salander in „Verblendung“ war sie noch taffe Amazone, in „Carol“ dann eine 180-Grad-Wandlung – da spielt sie ein schüchternes Mädchen, das sich in Cate Blanchett verliebt, tolle Rolle!

   

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