Warum Chips süchtig machen

Es ist wie eine Sucht!

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Jeder von Ihnen kennt das: Einmal in die Chipstüte gegriffen, kann man nicht mehr aufhören. Aber warum?


Das Wichtigste: Wir können nichts dafür! Alles evolutionsbedingt. Kohlenhydrate und Fett waren genau die Kombination, die früher für uns überlebenswichtig waren. Die Kombination aus 50% Kohlenhydraten und 35% Fett versetzt unser Gehirn in eine Art Rauschzustand. Deswegen können wir auch bei Nuss-Nougat Cremes so schwer den Löffel weglegen. 

Die Lebensmittelindustrie will unser Gehirn austricksen

Normalerweise meldet das Gehirn bei einer gewissen Menge an Fett ein Sättigungsgefühl. Der Einsatz von Zucker blockiert aber dieses Gefühl. Zucker lässt aber unseren Insulinspiegel ansteigen, das führt wieder zu Heißhunger Attacken.

Damit wir den vielen Zucker in Chips nicht schmecken, wird viel Salz eingesetzt. Ein ewiger Kreislauf.

Auch das Ohr isst mit....
Der sogenannte "Bruchpunkt" bei Chips ist eine ganze Wissenschaft für sich. Lebensmittelkonzerne haben herausgefunden, dass die meisten Konsumenten es mögen, wenn Chips bei einem Druck von 276 Millibar brechen. So macht das Krachen am meisten Spaß - und verlangt nach sofortiger Wiederholung.

Auch dass die Chips beim Kauen gleich zusammenfallen und verschwinden ist Absicht. Denn wenn etwas schnell auf der Zunge zergeht, glaubt man, dass es kaum Kalorien enthalte. So knabbert man weiter, bis die Packung leer ist. 

 Unser Tipp:
Je kleiner und roter die Schüssel ist, in der die Chips sind, desto weniger essen wir. Denn Rot ist eine kulturelle Warnfarbe. Das zügelt unseren Appetit zumindest ein bisschen.

 

   

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