Ein Testosteronmangel hat viele Gesichter

Ein Testosteronmangel hat viele Gesichter

Mannvital.de – das Portal für Männergesundheit – klärt über das Hormon Testosteron auf. Was ist seine Funktion, was passiert bei einem Mangel und wodurch wird dieser begünstigt?

Ein Testosteronmangel hat viele GesichterFoto: Besins Healthcare/AdobeStock

Schlapp, antriebslos, niedergeschlagen? Mannvital.de, das Portal für Männergesundheit, klärt darüber auf, wie sich der Testosteronspiegel auf den Körper auswirkt. Ein Mangel kann nicht nur den Bartwuchs, die Körperzusammensetzung und die Libido verändern. Wenn das „Männerhormon“ fehlt, kann das sogar ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben.

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Foto: Besins Healthcare/AdobeStock

Testosteron – das „Männerhormon“

Vielen ist gar nicht bewusst, dass Hormone längst nicht nur „Frauensache“ sind. Bei Frauen und Männern steuern Hormone viele lebenswichtige Prozesse im Körper. Sie regeln unter anderem Blutdruck und Stoffwechsel, Stimmung und Wohlbefinden, sind essenziell für Immun- und Nervensystem sowie die Sexualität.

Testosteron wird auch als „Königshormon“ der Männer bezeichnet. Es prägt aber nicht nur ihre „Männlichkeit“ wie Körperbau und Bartwuchs. Neben Libido und Potenz sorgt es unter anderem für Muskelkraft, starke Knochen, regt die Bildung von roten Blutkörperchen an, beeinflusst Fett- und Zuckerstoffwechsel sowie die Beschaffenheit von Haut und Haaren.

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Was beeinflusst den Testosteronspiegel?

Vielen Männern ist nicht bewusst, dass sich mit fortschreitendem Alter der Hormonhaushalt verändern kann. Dabei kann der Testosteronspiegel sinken, zum Beispiel wenn bereits Begleiterkrankungen vorliegen. In Deutschland ist davon rund jeder vierte Mann ab 60 betroffen. Erste Symptome können aber auch schon ab dem 40. Lebensjahr oder sogar noch früher auftreten.

Außerdem kann auch ein ungesunder Lebensstil den Hormonhaushalt beeinflussen. Im Wesentlichen sind das eine einseitige und/oder zu kalorienreiche Ernährung, zu wenig Bewegung, übermäßiger Alkoholkonsum und die Anwendung bestimmter Medikamente. Ebenso beeinflussen sogenannte „Volkskrankheiten“ den Testosteronspiegel negativ. Hierzu zählen beispielsweise Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, bauchbetontes Übergewicht bzw. vermehrtes Bauchfett sowie Fettstoffwechselstörungen.

Was sind mögliche Folgen eines Testosteronmangels?

Libidoverlust und Erektionsstörungen sind die bekanntesten Symptome. Ein dauerhaft erniedrigter Testosteronspiegel kann aber auch zu Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, chronischer Müdigkeit, Depression oder einem Burn-out-Gefühl führen.

Bleibt ein Testosteronmangel längere Zeit unbehandelt, kann die Gesundheit ernsthaft leiden. Meist nehmen Muskelmasse und Muskelkraft ab, die Knochen werden porös und brechen leichter, manchmal kommt es sogar zu einem Diabetes Typ 2. Häufig steigt auch der Blutdruck an; die Männer nehmen an Körpergewicht, vor allem an Bauchfett, zu.

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Foto: Besins Healthcare/AdobeStock

Bei entsprechenden Symptomen ist es ratsam, schnellstmöglich einen Facharzt oder eine Fachärztin für Urologie oder Andrologie aufzusuchen. Aber auch die Hausärztin bzw. der Hausarzt kann eventuell bereits helfen, einen Testosteronmangel mittels einer einfachen Blutuntersuchung zu diagnostizieren. Die gute Nachricht: Ein Testosteronmangel kann gut behandelt werden, zum Beispiel mit Testosteron-Spritzen oder einem täglich auf die Haut auzutragenden Testosteron-Gel. Einen anonymen und kostenlosen Selbsttest gibt es hier.

Mit freundlicher Unterstützung der Besins Healthcare Germany GmbH

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