Der Klimawandel und die humanitären Konsequenzen

der-klimawandel-und-die-humanitären-konsequenzen © Denis Onyodi / IFRC Climate Centre
Immer häufiger sind die Extremwetterereignisse vom Klimawandel mit verursacht. Und immer häufiger und heftiger belastet der Klimawandel diejenigen, die ohnehin aufgrund von Armut nur sehr begrenzt in der Lage sind, sich gegen Ernteausfälle und Hunger oder die Zerstörung ihrer Wohnhäuser zu schützen.

Starke Extremwetter-Katastrophen betreffen immer mehr Menschen und gefährden besonders die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in weniger entwickelten Ländern. Die Verbreitung bestimmter Krankheiten (z.B. Malaria) wird begünstigt, der Zugang zu Trinkwasser und die Lebensgrundlagen von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen drohen sich weiter zu verschlechtern.

Der Klimawandel nimmt Einfluss auf alle internationalen Arbeitsbereiche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Der Umgang mit dem Klimawandel und vor allem mit seinen humanitären Konsequenzen für die Schwächeren ist für das DRK daher eine zentrale Aufgabe in seiner internationalen Zusammenarbeit. Bereits in den 1990er Jahren hat die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften als eine der ersten großen Organisationen neben der Umweltbewegung auf die Bedrohungen durch den Klimawandel hingewiesen.


© BRCS / IFRK
Um die Widerstandsfähigkeit von besonders katastrophenanfälligen Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern zu stärken, spielen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel eine zentrale Rolle. Das DRK kooperiert hier eng mit dem Rotkreuz-/Rothalbmond-Klimazentrum (Red Cross / Red Crescent Climate Centre) in Den Haag, welches über wichtige Hintergrundinformationen zu den unterschiedlichen weltweiten Klimarisiken verfügt.

Das DRK unterstützt zudem seine Schwestergesellschaften und die Menschen vor Ort darin, die aktuellen und zukünftigen Gefahren des Klimawandels zu analysieren und neue Partnerschaften mit anderen wichtigen Akteuren einzugehen, zum Beispiel mit Wetterdiensten, Landwirtschaftsbehörden und wissenschaftliche Einrichtungen.

In enger Kooperation mit den nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften werden in Hochrisikoregionen konsequent Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, zum Beispiel durch den Aufbau von verbesserten Frühwarnsystemen, die Durchführung von speziellen Gesundheitsprojekten, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Anpassung von landwirtschaftlicher Anbaumethoden und durch die gezielte Weiterbildung an Schulen.

Durch diese Maßnahmen trägt das DRK erheblich dazu bei, die Folgen des Klimawandels, insbesondere in den am stärksten gefährdeten Ländern zu bekämpfen.

WEITERE INFORMATIONEN

Mehr Informationen erhalten Sie am 26.10.19 von 17 bis 18 Uhr in einem Klassik Radio Spezial und auf der Website des Deutschen Roten Kreuzes.

Artikel-Player:

   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Musik der Extraklasse

Finden Sie im Klassik Radio Shop

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Indem Sie auf den „OK“ Button klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie unter Datenschutz & Sicherheit
Weitere Informationen Ok