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Akromegalie

Eine seltene Erkrankung

akromegalie © Pfizer
Keine Erkrankung ist einfach. Manche aber sind besonders komplex – eine davon ist Akromegalie. Sie hat ein breit gefächertes Krankheitsbild mit vielen Symptomen.


Was ist Akromegalie?

In Europa leiden rund 61.000 Menschen an Akromegalie. Die Akromegalie (von Akren = Körperspitzen) ist eine sehr Seltene Erkrankung, bei der der Körper zu viel Wachstumshormon produziert. Ursache für diese Erkrankung ist in 95% der Fälle ein gutartiger Tumor an der Hypophyse. Hervorgerufen wird sie durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatotropin, die meist durch einen gutartigen Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ausgelöst wird. Typisches Symptom einer Akromegalie ist das übermäßige Wachstum der Körperendigungen (vor allem Hände, Füße, Nase, Kinn und Kopf) und der inneren Organe (z.B. Herz, Leber, Darm).



Akromegalie betrifft den ganzen Körper, hat physische und psychische Folgen – und kann das ganze Leben aus den Fugen geraten lassen. Nichts davon kann isoliert betrachtet werden. Deshalb wäre es auch zu kurz gedacht (und zu kurz gehandelt), nur die biochemische Seite der Erkrankung zu sehen.
Es ist wichtig, Akromegalie umfassend zu verstehen. Denn nur so kann die Erkrankung auch umfassend behandelt werden. Um dies zu ermöglichen, müssen Ärzte und Patienten sich als ein Team verstehen, in dem jeder seine Rolle hat. Nicht nur dem Arzt, sondern vor allem dem Patienten kommt eine wichtige Aufgabe zu, damit eine umfassende Kontrolle der Erkrankung bei gleichzeitig guter Lebensqualität möglich wird.

Der Auslöser für Akromegalie

Akromegalie wird in der Regel durch einen gutartigen Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) verursacht:
  • Die Hirnanhangsdrüse sitzt an der Unterseite des Gehirns.
  • Durch den gutartigen Tumor produziert die Hirnanhangsdrüse zu viel Wachstumshormon.
  • Das Wachstumshormon steuert die Körpergröße und andere Körperfunktionen.
  • Eine Überproduktion von Wachstumshormon kann dazu führen, dass bestimmte Körperteile – wie Nase, Kinn, Hände und Füße – im Laufe der Zeit größer werden. Dies ist ein typisches Merkmal der Akromegalie. 
Akromegalie ist selten und wird normalerweise nicht vererbt. Etwa 60 von 1 Million Menschen sind davon betroffen. Jedes Jahr erhalten drei bis vier von 1 Million Menschen die Diagnose Akromegalie. Dabei sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen. 
Die Krankheit ist chronisch (also lebenslang) und kann – obwohl sie nicht lebensbedrohlich verläuft – schwerwiegende Auswirkungen auf die betroffenen Patienten haben. 

In der Gesunden Stunde auf Klassik Radio spricht Moderator Johannes Weisz am 21. Dezember mit einer von Akromegalie betroffenen Patientin und mit Professor Dr. med Jens Aberle vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf über diese seltene Erkrankung.

Hier bekommen Sie Unterstützung 

Erfahren Sie hier mehr rund um das Thema Akromegalie, schauen Sie sich eine Patientengeschichte an oder lassen Sie sich wichtige Begriffe rund um Akromegalie wie z.B: IGF-1 von Dr. Wimmer kurz und einfach erklären. Auf der Patientenwebseite: www.akromegalie.de

Online-Wegweiser für Patienten ohne (gesicherte) Diagnose und Patienten mit einer Seltenen Erkrankung

Sie sind noch auf der Suche nach der korrekten Diagnose oder haben eine Diagnose im Bereich der Seltenen Erkrankungen erhalten? Auf unserer Online-Plattform „Hilfe für mich“ haben Patienten für Sie die wichtigsten Informationen im Bereich Diagnosefindung, Wege zur Behandlung sowie sozialrechtliche Themen zusammengestellt. 

hilfefuermich.de/seltene-erkrankungen

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