Alzheimer - frühzeitig erkennen, wirkungsvoll vorbeugen

Eine Stunde im Gespräch mit zwei Experten

alzheimer-fruehzeitig-erkennen-wirkungsvoll-vorbeugen © Biogen / GettyImages
Alzheimer betrifft rund 1,6 Mio. Menschen hierzulande* - und ist nicht heilbar. Doch die Forschung macht Fortschritte, und zahlreiche Initiativen unterstützen heute schon Betroffene mit Rat und Tat.
Alzheimer gilt als die häufigste Ursache der Demenz in der Westlichen Welt. Was vielleicht weniger bekannt ist: Je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto höher ist die Chance, den Verlauf aktiv und positiv zu beeinflussen.

Das Thema bei Klassik Radio

In der Gesunden Stunde am 24. Oktober 2020 beleuchtet Klassik Radio Moderator Patrick Singer mithilfe von zwei ausgewiesenen Experten die Erkrankung Alzheimer aus zwei Perspektiven.

Die Arbeit der Alzheimer Gesellschaften in Deutschland

Zum einen schildert Tobias Bartschinski (Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft München) stellvertretend für die Alzheimer Gesellschaften in ganz Deutschland, wie Betroffene und deren Angehörige den Alltag mit Alzheimer erleben.

Tobias Bartschinski
Tobias Bartschinski

"Zwar kann die Krankheit nicht geheilt werden - aber wir helfen den Patienten, sie zu entschleunigen. Unser Ziel ist es, dass Betroffene möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld und möglichst unabhängig leben können", so Bartschinski.

Er spricht darüber, wie man die Krankheit frühzeitig erkennt und von normaler Alltags-Schusseligkeit unterscheidet. Auch die Bedeutung des Themas Gemeinschaft für Betroffene und entsprechende Angebote kommen zur Sprache.

Die Fortschritte in Wissenschaft und Forschung

Aus wissenschaftlicher Sicht erläutert Prof. Dr. Andreas Schmitt vom Biotechnologie-Unternehmen Biogen, wie Alzheimer im Gehirn entsteht, wie die Demenzerkrankung verläuft - und wie neue medizinische Technologien der Schlüssel zur Früherkennung sein können.


Prof. Dr. Andreas Schmitt

Denn die wird auch aus medizinischer Sicht immer wichtiger, so der Experte:
"Wenn ein Alzheimer Patient noch in einem frühen Stadium ist und man das rechtzeitig erkennt, ist das eine Chance, den weiteren Verlauf noch positiv zu beeinflussen. Dazu muss die Erkrankung aber erst einmal raus aus der Tabu-Zone."


* Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. 


Biogen-74459 DE v1.0 09/2020

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