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Außer Atem, schnell erschöpft, dicke Beine?

Herzschwäche – die unterschätzte Gefahr

außer-atem,-schnell-erschöpft,-dicke-beine © NOVARTIS PHARMA GmbH
Die meisten Menschen wissen mit dem Begriff „Herzschwäche“, medizinisch auch „Herzinsuffizienz“ genannt, nicht wirklich viel anzufangen. Auch werden die typischen Symptome der Herzinsuffizienz häufig als unbedeutende Anzeichen des steigenden Alters abgetan und missverstanden.
Wer denkt denn bei geschwollenen Füßen und Beinen auch schon ans Herz?
Ein fataler Fehler! Denn tatsächlich verbirgt sich hinter dem eher harmlos anmutenden Namen Herz-schwäche eine schwere und potentiell tödliche Erkrankung. Nicht wenige Patienten erhalten Ihre Diag-nose daher erst nachdem sie als Notfall in ein Krankenhaus eingewiesen werden mussten. Herzinsuffi-zienz ist der häufigste krankheitsbedingte Grund für eine Krankenhauseinweisung.

Was ist Herzinsuffizienz?

Wer nach wenigen Treppenstufen schon atemlos pausieren muss, nachts nach Luft ringt, tagsüber ohne ersichtlichen Grund ständig müde und dauerhaft erschöpft ist und über schwere und geschwollene Beine klagt, sollte dringend handeln und den Rat seines Arztes einholen. Denn die chronische Herzinsuffizienz ist eine schleichend fortschreitende Erkrankung, die das Herz angreift. Funktion und Form werden krankhaft verändert. Anfangs ist das Herz noch in der Lage durch Gegenmechanismen (z. B. Erhöhung des Blutdrucks, schnelleres Schlagen) seine Pumpleistung zu erhalten. Mit zunehmendem Fortschreiten verringert sich die Leistung des Herzens jedoch immer weiter bis es nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Der zunehmende Funktionsverlust des zentralen Organs bringt jedoch den gesamten Körper immer mehr in Not. Ihm geht sprichwörtlich die Luft aus.
Im Alltag äußert sich dies durch Müdigkeit und Erschöpfung. Zudem kann das angegriffene Herz verbrauchtes Blut nicht mehr ausreichend abtransportieren. Dieses staut sich und erhöht den Druck in den Gefäßen. Gefäßflüssigkeit wird in umliegendes Gewebe gepresst, z. B. in die Beine aber auch in die Lunge – das Atmen fällt schwerer und die Beine schwellen an.

Was verursacht Herzinsuffizienz?

Herzinsuffizienz hat viele Ursachen. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist ein dauerhaft zu hoher Blutdruck, der das Herz „ausleiert“. Zudem können andere chronische Erkrankungen wie Diabetes aber auch eine verschleppte Erkältung dem Herzen schaden. Daher sind regelmäßige Kontrollen und Wachsamkeit gefragt, um die leisen Anzeichen für eine Herzinsuffizienz rechtzeitig zu erkennen.

Wer kann Herzinsuffizienz bekommen?

Herzinsuffizienz kann grundsätzlich jeden treffen. Die Mehrheit der rund 2 Millionen Herzinsuffizienz-Patienten in Deutschland ist jedoch älter als 45 Jahre.
Wie hoch ist Ihr mögliches Herzinsuffizienz-Risiko? Jetzt testen: https://www.ratgeber-herzinsuffizienz.de/erkennen/online-test/

Was kann man tun?

Am wichtigsten ist das rechtzeitige Erkennen und Handeln. Herzinsuffizienz ist eine Krankheit, die das Leben stark beeinträchtigt und unbehandelt lebensbedrohlich sein kann. Je früher sie erkannt und behandelt wird, desto eher kann man dem fortschreitenden Funktionsverlust konsequent entgegenwirken. Es ist daher wichtig, auch scheinbar unbedeutende Symptome mit dem Arzt offen zu besprechen. Das gilt auch, wenn die Erkrankung bereits festgestellt wurde. Treten trotz Therapie Beschwerden auf, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Therapie nicht ausreichend wirksam ist.
Herzinsuffizienz-Patienten sollten mit ihrem Arzt außerdem darüber sprechen, wie sie ihre Therapie im Alltag unterstützen können, z. B. durch „herzfreundliche“ Kost und Bewegungstraining.

Informationen & Tipps zur Herzinsuffizienz

Die Website www.ratgeber-herzinsuffizienz.de bietet viele Informationen und Tipps für Patienten, Angehörige und Interessierte. Neben aktuellen Informationen zur Herzinsuffizienz, warten praktische Tests (z. B. zur Einschätzung von Beschwerden) sowie ein Wegweiser zu Kardiologen in Deutschland. Des Weiteren können Interessierte über ein Online Bestellformular ein umfassendes kostenloses Informationspaket zum Thema Herzinsuffizienz bestellen.

Mai ist Monat der Herzinsuffizienz. Passend dazu lautet unser Thema der Gesunden Stunde am Sonntag, 12. Mai, ab 17 Uhr: Herzinsuffizienz. Klassik Radio Moderator Clemens Benke spricht mit Herzschwäche-Krankenschwester Marion Wendt vom Gesundheitszentrum Bitterfeld. Die Gesunde Stunde am Sonntag, den 12. Mai 2019 ab 17 Uhr.
Unten können Sie die aktuelle Sendung noch einmal  nachhören:

Hören Sie hier Teil 1 & 2 unserer Herzinsuffizienz-Serie: Moderator Clemens Benke im Gespräch mit:

·         PD Dr. med. Meike Rybczynski, Oberärztin am Universitären Herzzentrum Hamburg.

·         Winfried Klausnitzer,
Herzinsuffizienz-Patient & Gründer und Vorsitzender der Patientenselbsthilfegruppe Herzschwäche Franken e. V.


 Diese Sendungen wurden produziert mit der Unterstützung der Novartis Pharma






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