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Acht Jahre Syrienkonflikt

Humanitäre Hilfe am Limit

die-gesunde-stunde-ü28 © DRK
In Syrien sind 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen Acht Jahre nach Beginn des Syrien Konflikts ist die humanitäre Not nach wie vor groß: 6,2 Millionen Menschen, davon 2,5 Millionen Kinder, sind Binnenvertriebene. Weitere 5,6 Millionen Syrerinnen und Syrer sind außerhalb Syriens auf der Flucht und oftmals in den Nachbarländern Türkei, Irak und Libanon provisorisch untergekommen. Das Land liegt in weiten Teilen in Trümmern: 50 Prozent der Gesundheitseinrichtungen sind außer Betrieb oder beschädigt. 13 Millionen Menschen, das sind mehr als die Hälfte der ehemaligen Gesamtbevölkerung, haben ihre Lebensgrundlagen verloren und sind weitgehend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Solange der Konflikt in Syrien nicht beendet und die Infrastruktur zerstört ist, bleibt humanitäre Nothilfe lebensnotwendig für die betroffenen Menschen. Das DRK leistet bereits seit 2012 humanitäre Hilfe in Syrien und den betroffenen Nachbarländern und arbeitet dabei eng mit seinen Nationalen Schwestergesellschaften wie dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) zusammen.


(c) DRK
Folgen der Krise für die Menschen in Syrien
Die Situation in Syrien ist zu einer der größten humanitären Krise seit Jahrzehnten geworden - mit einschneidenden Auswirkungen für die betroffenen Menschen:
  • Von den 11,8 Millionen Menschen auf der Flucht zählen rund 6,2 Millionen zu den Binnenvertriebenen, also Menschen, die innerhalb der Landesgrenzen auf der Flucht sind. Davon sind 2,5 Millionen Kinder. 
  • 10,2 Millionen Syrerinnen und Syrer leben in Gebieten, die von Kampfhandlungen betroffen sind oder in denen sie durch nicht explodierte Munition gefährdet sind.
  • 5,3 Millionen Menschen leben in – häufig notdürftigen – Übergangsunterkünften.

  • Mehr als die Hälfte der Bevölkerung kann durch den Zerfall der Wirtschaft keinen Beruf mehr ausüben, während circa 2 Millionen Kinder nicht mehr zur Schule gehen können. Für viele mehr besteht die Gefahr, die Schule langfristig nicht mehr besuchen zu können.
  • 35 Prozent der Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser und greifen auf verschmutztes Wasser zurück.
  • Mehr als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind nicht mehr voll in Betrieb, während Erkrankungen sich ausbreiten.
  • 6,5 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen, eine noch höhere Anzahl ist von Nahrungsmittelmangel bedroht.
Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern
Die Syrienkrise hat direkte Auswirkungen auf die Nachbarstaaten. So sind rund 5,6 Millionen Menschen vor allem in die Türkei, den Libanon, Jordanien und den Irak geflohen. Das DRK ist in den jeweiligen Ländern vor Ort und stellt mit seinen Partnern tagtäglich die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Hilfsgütern für die Geflüchteten sicher.
Die humanitäre Lage der Bevölkerung bleibt angespannt und ist von Entbehrungen geprägt. Der Großteil der Binnenvertriebenen in Syrien und den Nachbarländern lebt in Notunterkünften, einfachen Hüttenansammlungen oder in leerstehenden Gebäuden und Rohbauten.
Welche Folgen hat der bewaffnete Konflikt für die Menschen im Land, was bedeutet das für die betroffenen Kinder. Welche Möglichkeiten der humanitären Hilfe gibt es, wie sieht die Hilfe des DRK konkret aus? Über diese und andere Themen zum Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes im Syrienkonflikt spricht Klassik Radio Moderator Clemens Benke mit Christof Johnen, Teamleiter Internationale Zusammenarbeit im DRK.
Am Samstag, den 09. März 2019 ab 17 Uhr.


Christof Johnen, Teamleiter Internationale Zusammenarbeit
im DRK mit Klassik Radio Moderator Clemens Benke

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