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Unterstützung bei Brustkrebs

Hilfe für mich

unterstützung-bei-brustkrebs © Getty Images / B. Boissonnet /BSIP
Jedes Jahr wird dem Thema Brustkrebs im Oktober weltweit besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Früh erkannt ist die Erkrankung heute glücklicherweise oft heilbar. Laut Schätzungen leben jedoch auch ca. 40.000 Frauen in Deutschland mit fortgeschrittenen Formen.


Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen

Statistisch betrachtet, erkrankt jede achte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens daran.1 Durch die Diagnose verändern sich das Leben und der Alltag der Betroffenen schlagartig. In der Öffentlichkeit sind die Bedeutung der Früherkennung und die Heilungschancen beim frühen Brustkrebs weitgehend bekannt. Doch tritt die Erkrankung bei fast 30 Prozent der Brustkrebspatientinnen – teils nach vielen Jahren – wieder auf, schreitet fort und es bilden sich Metastasen.2 In dieser Situation sind die Patientinnen mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert, auf die sie, aber auch ihr familiäres und soziales Umfeld, häufig nicht vorbereitet sind.

Im metastasierten Stadium ist Brustkrebs in der Regel nicht mehr heilbar. Dann geht es in der Behandlung vor allem darum, das Fortschreiten der Krankheit möglichst lange aufzuhalten und den Patientinnen eine gute Lebensqualität zu ermöglichen. Dafür brauchen sie die entsprechenden Therapieangebote, aber auch eine intensive individuelle Begleitung sowie praktische Informationen zur Alltagsbewältigung.

Für eine möglichst effektive Therapie bestimmen die behandelnden Ärzte zunächst das Stadium des Tumors und analysieren anhand einer Probe, wie stark das Tumorgewebe vom normalen Gewebe abweicht. Brustkrebs wird dabei in verschiedene Erkrankungsstadien unterteilt.

Die metastasierte Form (Stadium IV) liegt vor, wenn der Tumor bereits fortgeschritten ist und sich ausgebreitet hat. Oft sind dann mehrere Organe betroffen. Am häufigsten treten Metastasen in den Knochen, der Leber, dem Gehirn und der Lunge auf.3 Daher arbeiten mehrere Fachärzte für die Diagnose zusammen.

Bei etwa 80 Prozent der Patientinnen wächst der Brustkrebs durch Hormone wie Östrogen und Progesteron, ihr Tumor ist hormonrezeptor-positiv (HR+).4 Ein weiterer Wachstumsrezeptor ist der Humane epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (engl. Human Epidermal Growth Factor Receptor 2 – HER2), der ebenfalls Einfluss auf die Prognose und Therapie der Frauen hat. Deshalb gehört zur Brustkrebs-Diagnose auch die Bestimmung des Rezeptorstatus.

Die Komplexität der Erkrankung erfordert sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten. Dies erfolgt in der Regel in spezialisierten Krankenhäusern und zertifizierten Mamma- bzw. Brustzentren. Hier arbeiten beispielsweise Onkologen, Gynäkologen, aber auch Radiologen und Krebskrankenschwestern Hand in Hand.

Bei optimaler Behandlung kann metastasierter Brustkrebs über einen längeren Zeitraum relativ gut kontrolliert werden.



Die Website „Hilfe für mich“ wurde von der Firma Pfizer gemeinsam mit einer Expertengruppe aus Patientinnen und Fachärzten entwickelt. Dort gibt es Hilfestellung zu Fragen, die viele Betroffene und ihre Angehörige beschäftigen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hilfefuermich.de.


1 http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebsgeschehen/Krebsgeschehen_download.pdf?__blob=publicationFile (Letzter Zugriff 25.09.2019)
2 O’Shaughnessy J. Extending survival with chemotherapy in metastatic breast cancer. Oncologist. 2005;10 (Suppl 3):20–9.
3 Jin X et al. Targeting Breast Cancer Metastasis Breast Cancer (Auckl). 2015 Sep 1;9(Suppl 1):23-34 
4  Lumachi F et al., Current medical treatment of estrogen receptor-positive breast cancer. World J Biol Chem. 2015 Aug 26;6(3):231-9

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