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zuckerkrank.de

das Informationsportal zur Volkskrankheit Diabetes

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Diabetes ist auf dem Weg, die Volkskrankheit Nr. 1 zu werden, denn weltweit leben heute bereits mehr als 415 Millionen Menschen mit Diabetes Mellitus.


Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2

Diabetes mellitus (allgemein als "Zuckerkrankheit" bekannt) ist ein Überbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels. Allen gemeinsam ist, dass sie zu erhöhten Blutzuckerwerten führen, weil die Patientinnen und Patienten einen Mangel am Hormon Insulin haben und/oder die Insulinwirkung vermindert ist. Besonders verbreitet ist dabei der Diabetes Typ 2, von dem allein in Deutschland etwa 9,5 Millionen Menschen betroffen sind. Über ihn sprechen wir deshalb auch eingehender in der Gesunden Stunde am 14.11.2020 zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr auf Klassik Radio. Zu Gast hat unser Moderator Sven Häberle einen ausgewiesenen Experten zu diesem Thema: Professor Dr. Jens Aberle. Er ist der Ärztliche Leiter des endokrinologischen Ambulanzzentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, zudem auch Facharzt auf dem Gebiet der Diabetologie und ist außerdem Vorstandsmitglied der deutschen Diabetesgesellschaft. 


Das müssen Sie wissen um sich zu schützen

Eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle ist das A und O bei der Erkennung und Behandlung von Diabetes, bei vielen auch als "Zuckerkrankheit" bekannt. Doch stabile Werte allein sind leider keine Versicherung gegen mögliche Diabetes-Folgeerkrankungen. Denn: Neben hohen Blutzuckerwerten sorgen auch andere Faktoren wie schlechte Blutfettwerte, Übergewicht oder hoher Blutdruck für eine Schädigung der Blutgefäße. In der Folge entstehen Ablagerungen in den Gefäßen – auch Arteriosklerose genannt. Diese Ablagerungen schränken den Blutfluss und die Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zunehmend ein. Organe können nachhaltig geschädigt werden.

Herz in Gefahr

Neben den Blutgefäßen beeinträchtigt der Diabetes auch das Herz selbst. Bei nicht wenigen Patienten ist das erste Symptom einer solchen Schädigung des Herz-Kreislaufsystems eine Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt. Bei einer Herzinsuffizienz pumpt das Herz nicht mehr die normale Blutmenge durch den Körper, was sich durch Kurzatmigkeit, geringe Belastungsfähigkeit und Abgeschlagenheit bemerkbar macht.



die Nieren sind oft betroffen

Fast die Hälfte der Deutschen mit Diabetes haben zudem eine verminderte Nierenfunktion, eine sogenannte Niereninsuffizienz. Gesunde Nieren filtern das Blut und sorgen unter anderem dafür, dass "Abfallprodukte" ausgeschieden werden. Kommt jedoch ein Diabetes hinzu, kann die feine Gewebestruktur der Niere Schaden nehmen und ihre "Reinigungsfunktion" nicht mehr richtig ausführen. Zusätzlich kommt es meist zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes, was unbehandelt zu schweren Nierenproblemen führen kann. 

"Auf Herz und Nieren prüfen"

...das sagt der Volksmund wohl nicht umsonst, denn gerade bei Diabetes schaukeln sich eine Herzinsuffizienz und eine Niereninsuffizienz in einer Art Teufelskreis gegenseitig immer weiter hoch. Mit zunehmender Schädigung beider Organe steigt der Blutdruck, was zu weiteren Schädigungen an Herz und Nieren führt, und somit den Blutdruck noch weiter in die Höhe treibt.

Medikamente können helfen

Diesen Teufelskreis aus zunehmender Organ-Schädigung bei Diabetes kann die Behandlung mit Medikamenten durchbrechen. Sogenannte SGLT-2 Hemmer senken nicht nur effektiv den Blutzucker, sondern haben zeitgleich einen positiven Einfluss auf Herz und Nieren. Ihre Behandlungsoptionen und ihr individuelles Risiko hierzu sollten Sie mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. 

Informationen für Betroffene und Angehörige

Auf www.zuckerkrank.de erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen rund um Diabetes. Zum Beispiel dazu, welche Risikofaktoren und Ursachen von Diabetes es gibt, und wie Symptome und Diagnose von Diabetes Typ 2 aussehen. 
Aber im Mittelpunkt steht auch die Frage: Was kann ich nach der Diagnose Diabetes selbst tun? Denn schon durch die richtige Bewegung und Ernährung können Sie den Verlauf Ihrer Erkrankung günstig beeinflussen.



Weiterhin können Sie sich auch darüber informieren, welche Therapiemöglichkeiten und Medikamente zur Behandlung von Diabetes Typ 2 zur Verfügung stehen. Sie finden außerdem Antworten auf Fragen, was die Erkrankung für Ihren Alltag bedeutet oder was Sie zum Beispiel im Beruf und auf Reisen beachten sollten.

Mit einem Klick auf das folgende Logo werden Sie automatisch auf das Patienten-Portal weitergeleitet:






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