Histaminintoleranz – die oft unentdeckte Krankheit

Healthcare TalkHistaminintoleranz – die oft unentdeckte Krankheit

Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen, Hautausschläge oder Herzrasen ohne jeglichen Befund? Dahinter könnte eine Histaminintoleranz stecken.

Histaminintoleranz – die oft unentdeckte KrankheitFoto: Histaminikus

Was genau ist eine Histaminintoleranz?

Die Histaminintoleranz ist eine erworbene oder genetisch bedingte Stoffwechselstörung, die durch verschiedene körperliche Faktoren oder Umweltbedingungen ausgelöst werden kann. Bei Betroffenen ist der Körper nicht mehr in der Lage, das Histamin im Darm ausreichend abzubauen. Durch die Nahrungsaufnahme, die Freisetzung von körpereigenem Histamin oder durch einen Enzymdefekt kann es zu einer Überbelastung an Histamin im Körper kommen. Ca 3% der westlichen Bevölkerung ist nach einer Studie von Ears and Eyes (2014) von einer Histaminintoleranz betroffen, wobei die Dunkelziffer laut Schätzungen bei ca. 9% liegt.

Bei einer Histaminintoleranz können die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Deshalb ist es so schwierig, die Histaminintoleranz zu diagnostizieren. Oft wissen Betroffene gar nicht, dass sie unter dieser Intoleranz leiden. Welche Symptome auftreten, ist von Person zu Person individuell. Folgende Leitsymptome sind nach Histaminkus denkbar: Erkältungsbeschwerden wie Fließschnupfen, Infektanfälligkeit und Atembeschwerden, Verdauungsprobleme wie Durchfall, Blähungen und Sodbrennen, Hautkrankheiten wie Ekzem, Ausschlag und Flush, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Schlafstörungen und Menstruationsbeschwerden. Die Intensität der Symptome hängt davon ab, wie viel überschüssiges Histamin sich im Körper befindet. Je mehr Histamin, desto heftiger sind die Symptome. Der Körper kann entlastet werden, indem man auf histaminhaltige bzw. histaminfreisetzende Lebensmittel verzichtet.

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Foto: Histaminikus

Histaminikus – mehr Lebensqualität durch histaminarme Produkte

Aufgrund der eigenen Betroffenheit haben Thomas und Michaela Zinser 2017 Histaminikus gegründet und mit der Entwicklung von histaminarmen Lebensmitteln begonnen. Michaela leidet schon seit Kindheitstagen an dieser Stoffwechselstörung, doch erst im Alter von 35 Jahren wurde es bei ihr diagnostiziert. Und auch ihr Sohn Tim ist leider davon betroffen. Der Frust, dass es damals keine geeigneten histaminarmen Lebensmittel gab, hat die beiden zu dem Entschluss gebracht, selbst histaminarme Lebensmittel zu entwickeln.

Die Mission dabei ist es, leckere Bio-Lebensmittel nach hauseigenen Rezepturen zu entwickeln, die nicht nur histaminarm und gleichzeitig glutenfrei sind, sondern auch noch köstlich schmecken. Dabei wird die Produktpalette ständig weiterentwickelt. Mit den Produkten von Histaminikus kann es Betroffenen viel leichter fallen, ein beschwerdefreieres Leben zu führen. "Jeder sollte trotz Unverträglichkeiten Essen wieder genießen können." Deshalb werden die Lebensmittel im Labor auf ihren Histamingehalt geprüft. Darüber hinaus bietet das Unternehmen hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zur aktiven Unterstützung bei Histaminintoleranz an.

Betroffenen soll das Gefühl geben werden, dass sie mit ihrer Unverträglichkeit nicht alleine sind. Dafür aktualisiert Histaminkus seine Wissensplattform wöchentlich um neue Blogbeiträge und verteilt Infos über Social Media und Newsletter. Durch die Vielfalt an Themen konnte das Unternehmen bereits zahlreichen Menschen helfen, in ihrem Alltag besser mit der Histaminintoleranz zurechtzukommen.

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