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Erfahren Sie mehr zum innovativen und schonenden Verfahren bei der operativen Behandlung von Harnröhrenverengungen mit dem autologen Zelltransplantat (MukoCell®).

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Harnröhrenstriktur

Eine Harnröhrenverengung, auch Urethrastrikturen genannt, kann angeboren oder erworben sein und wird hauptsächlich durch Narbengewebe verursacht. Die meisten Verengungen treten bei Männern auf und können durch bakterielle Infektionen, Verletzungen, Tumore oder Eingriffe an der Harnröhre entstehen. Symptome einer Harnröhrenverengung sind unter anderem ein schwacher Harnstrahl, Brennen beim Wasserlassen, unvollständige Blasenentleerung, häufiger Harndrang und Blut im Urin.

Zur Behandlung von Harnröhrenverengungen kann MukoCell® eingesetzt werden, ein autologes Zelltransplantat, das aus patienteneigenen Mundschleimhautzellen im Labor hergestellt wird. Diese schonende Behandlungsmethode vermeidet eine großflächige Entnahme von Mundschleimhautlappen aus der Wange des Patienten. Die Indikation für MukoCell® umfasst die Behandlung von Harnröhrenstrikturen, die Komplikationen wie ein hohes Infektionsrisiko, Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung, Schmerzen, Nierenschäden, Nierensteinerkrankungen und sexuelle Störungen verursachen können.

Die Diagnose einer Harnröhrenverengung wird von einem Facharzt für Urologie durchgeführt und umfasst eine Befragung zur Krankengeschichte, eine Urinuntersuchung, eine Harnstrahlmessung, eine Ultraschalluntersuchung, eine Röntgenaufnahme und gegebenenfalls eine Harnröhrenspiegelung. Die Verengung der Harnröhre erhöht den Widerstand beim Wasserlassen, was zu unvollständiger Blasenentleerung und Infektionen der Harnblase führen kann. In schweren Fällen kann es zu einer Blasenüberdehnung, Divertikeln, Nierenstau und Nierenschäden kommen.

MukoCell® bietet eine schonende Behandlungsmöglichkeit für Harnröhrenstrikturen, die durch Verletzungen, Infektionen oder andere Ursachen verursacht werden. Durch die Verwendung von patienteneigenen Zellen im Labor hergestellt, minimiert MukoCell® das Risiko von Abstoßungsreaktionen und bietet eine vielversprechende Option für Patienten mit Harnröhrenverengungen.

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Behandlung

Zur Behandlung der Harnröhrenstriktur/Harnröhrenverengung mit MukoCell werden dem Patienten im Rahmen eines ambulanten Eingriffs Mundschleimhautzellen entnommen. Mit diesen patienteneigenen Zellen wird im Reinstraumlabor das MukoCell-Transplantat innerhalb von 3 Wochen hergestellt und der behandelnde Klinik zur Transplantation zur Verfügung gestellt. Je nach Länge der Harnröhrenstriktur des Patienten können beliebig viele MukoCell-Transplantate innerhalb der 3 Wochen hergestellt werden. Der Transplantationstermin wird bei der Entnahme der Munschleimhautzellen zwischen dem Arzt und dem Patienten abgestimmt.

Kliniken MukoCell® Therapie

Eine Übersicht der Kliniken, die diese Behandlung anbieten, finden unter folgendem Link: https://mukocell.com/kliniken

Sören Liebig, Geschäftsführer bei MukoCell
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Sören Liebig, Geschäftsführer bei MukoCell

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Das Verfahren

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Vorteile der Behandlung

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