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mit Jana Seidel

... die durchs Schreiben einen grünen Daumen bekam

mit-jana-seidel © Jana Seidel
Unsere Autoren - manchmal verstecken sie sich hinter Pseudonymen, manchmal auch nicht. Aber meistens wissen wir nur wenig darüber, wie sie leben und arbeiten...

Wer steckt hinter den Zeilen?

Echte Leser interessieren sich nicht nur für Bücher, sondern auch für die Autoren. Was sind das für Menschen? Wieso, wo und wann schreiben sie? Und was macht sie sonst noch aus? Welche charmanten Besonderheiten von ihnen sollte man kennen? Haben sie spezielle Rituale beim Schreiben? Jeden Freitag sprechen wir darüber. Direkt mit den Autoren. Persönlich, nah und sympathisch.

Heute: Jana Seidel

Wie wurden Sie zur Schriftstellerin?

"Schon als Kind habe ich mir fantastische Geschichten ersponnen und bereits mit 16 Jahren das erste Mal mit einem Text Geld verdient. Damals hatte meine Mutter ohne mein Wissen eine Kriminalgeschichte von mir bei einer Zeitschrift eingereicht. Ich war unheimlich stolz auf das Vermögen von 500 Mark, das ich dafür erhielt.

Später im Studium der Literaturwissenschaften und des Öffentlichen Rechts habe ich gemerkt, wieviel Spaß es mir macht, Fakten zu recherchieren und so habe ich mich für einen Job in einer Zeitschriftenredaktion entschieden. Hier konnte ich diese Seite von mir voll ausleben, habe dabei aber das fiktionale Schreiben fürchterlich vermisst – und mit der Arbeit an meinen ersten Roman begonnen. Den nächsten großen Schritt habe ich gewagt, nachdem meine ersten fünf Bücher erschienen sind: Ich habe meine Festanstellung an den Nagel gehängt und begonnen vom Schreiben zu leben."

Worüber schreiben Sie am liebsten?

"Gerne lasse ich Teile meiner Geschichten in der Vergangenheit oder einer mir fremden Umgebung spielen, um mich in so viele neue Themengebiete wie möglich einarbeiten zu können und immer wieder neue Dinge zu lernen.

Auch in 'Der Liliengarten' gibt es eine zweite Zeitebene, die in der Vergangenheit spielt, allerdings stand hier für mich im Vordergrund, mich endlich der Blumenwelt zu nähern. Ich finde Gärten wunderbar! Trotzdem war ich als jemand, bei dem noch nicht einmal Efeu überlebte, lange nur stiller Beobachter und Genießer. Nach meiner intensiven Arbeit an diesem Buch könnte ich heute allerdings vermutlich Lilien nicht nur aus Zwiebeln, sondern sogar aus Samen ziehen. Auch wenn ich nicht jedes Detail meines neu erworbenen Wissens in meine Geschichten einbringen kann, ist es wichtig, dass ich tief in die Themen einsteige, um authentisch darüber schreiben zu können. Denn letztendlich möchte ich meine Leser ja einfach nur gut unterhalten!"

Ihr aktuelles Buch



Zum Buch "Der Liliengarten"
Jana Seidel: Der Liliengarten


Lillys Großvater war der Held ihrer Kindheit. Sein Tod trifft sie schwer, doch er hat ihr sein Gutshaus in Ostholstein hinterlassen. Es ist ein Haus voller Erinnerungen, und Lilly beginnt zu stöbern. Dabei stößt sie auf das Tagebuch ihrer Großmutter voller Gedichte und niedergeschriebener Gedanken. Zwischen den leicht vergilbten Seiten steckt ein Foto. Glücklich lächelnd steht ihre Großmutter darauf vor dem Gutshaus - in einem blühenden Garten, den Lilly noch nie gesehen hat. Sie beschließt, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und herauszufinden, warum Lillys Großmutter ihr wunderschönes Lächeln für immer verlor...

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