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Die Fuggerei Augsburg

Zwei neue Museen laden zum Staunen ein

die-fuggerei-augsburg © Eckhart Matthäus
Erleben Sie ab sofort in der Fuggerei Augsburg: Das „Museum der Bewohner“ und das „Museum des Alltags“ – zwei neue, interaktive Erlebniswelten über die Menschen in der Fuggerei!
Die Fuggerei ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt, eine Stadt in der Stadt mit 67 Häusern und 142 Wohnungen sowie einer eigenen Kirche. Jakob Fugger stiftete die Fuggerei auch im Namen seiner Brüder im Jahr 1521.  Es leben hier rund 150 bedürftige Augsburger Bürger katholischen Glaubens für eine Jahreskaltmiete von 0,88 € und täglich drei Gebeten. Die Fuggerei mit Museum, Schauwohnung und Weltkriegsbunker kann täglich gegen Eintritt besichtigt werden.

Die Fuggerei im Wandel der Zeit

Immer wieder wandelten sich die Anforderungen an die Fuggerei als Wohn- und Lebensumfeld, die Struktur wurde entsprechend angepasst. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde z. B. für einige Zeit eine Schule eingerichtet, um Kinder nach katholischen Glaubenssätzen zu erziehen. Es gab Gebäude anderer Stiftungen und Stiftungszwecke und sogar einen Geistlichen. Auch in neueren Zeiten wurde die Infrastruktur der Fuggerei auf die Gegebenheiten ausgerichtet – zum Beispiel mit dem Bau eines eigenen Bunkers während des Zweiten Weltkriegs, der heute als Bunkermuseum eine Ausstellung beherbergt. Nach dem Krieg entstanden speziell für hinterbliebene Ehefrauen ein Witwenbau zwischen der Neuen Gasse und der Gartengasse sowie ein Witwenbau am Markusplätzle. Dem aufkommenden Tourismus wurde mit einem Verkaufsshop und einem Biergarten Rechnung getragen. Doch was jetzt gleich zwei neue Museen gefüllt hat ist das Leben in der Fuggerei der letzten 70 Jahre!

Zwei Museen für viele Leben

Nun sind sie also eröffnet: Das "Museum der Bewohner" und das "Museum des Alltags". Denn das Wohnen und Leben in der Fuggerei haben sich in den letzten 70 Jahren verändert – wie auch die Bedürftigkeit in unserer Gesellschaft. Ein Rundgang durch eine klassische 60 qm große Fuggerei-Wohnung beantwortet auf großartige Weise die Fragen zum Wandel des Alltags in der Fuggerei. Im Mittelpunkt aber steht vor allem der Mensch. Denn es war höchste Zeit, gerade die Fuggerei-Bewohner und ihr Leben umfassend zu würdigen.

        

Weit über 2000 Augsburger haben immerhin allein seit dem zweiten Weltkrieg ein Zuhause in der Fuggerei gefunden. Wer wohnt in der Fuggerei? Warum funktioniert die Fuggerei als soziales Gefüge und wie hat sich der Alltag in 70 Jahren verändert? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen finden Sie in den neuen Museen der Fuggerei, die nicht nur sehr liebevoll gestaltet wurden, sondern auch sehr interaktiv den Besucher zum mitmachen animieren.
 
Weitere Informationen hierzu finden Sie mit Klick auf das nachfolgende Logo: 
   

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