Die Klangkathedrale

VON ULRICH ANDREAS VOGT

die-klangkathedrale © Josef Lehmkuhl (creative Commons)
Zehn Jahre eines Lebens, in denen die Idee entstand und verwirklicht wurde, in der Ruhrmetropole Dortmund ein Konzerthaus zu bauen.


Es war die perfekte Idee für die Region

Die glanzvolle Eröffnung des Konzerthauses Dortmund am 13. September 2002. Die Dortmunder Philharmoniker unter Arthur Fagen spielten Mahlers dritte Sinfonie, unterstützt von Mitgliedern des Dortmunder Opernchors und des Kinderchors der Chorakademie am Konzerthaus. „Ich wollte ganz bewusst dem internationalen Feuilleton beweisen, dass die Dortmunder mehr können, als man von einem Ruhrgebietsorchester gemeinhin erwartet“, schreibt der erste Konzerthaus-Intendant Ulrich Andreas Vogt in seinem Buch Die Klangkathedrale. Und darüber spricht der Autor mit Klassik Radio Moderator Sven Häberle am Samstag, den 28.11.2020 zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in der "Lesezeit" auf Klassik Radio.



Die Aufwertung der lokalen Kultur hin zur Internationalität war Vogts Plan bei der von ihm maßgeblich angetriebenen „Philharmonie für Westfalen“. Musikalische Vielfalt spiegelte das Programm von Anfang an. Dies sollte kein verstaubter Klassiktempel, sondern ein innovatives Konzerthaus sein. Am zweiten Eröffnungsabend am 14. September 2002 trat das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Kent Nagano mit Beethovens Neunter auf, samt Liveübertragung auf 3sat. Bundestagspräsident Norbert Lammert und Ministerpräsident Wolfgang Clement waren gekommen. Es war der langersehnte Lohn für die mühevolle zehnjährige Planung und Durchführung.

Das macht das Buch so lesenswert:

"Die Klangkathedrale - ein persönlicher Rückblick" handelt von der ebenso glanzvollen wie schwierigen Anfangsphase eines "private-Partnership" - Konzerthauses, das damals rund 48,3 Millionen Euro kostete. Der Leser bekommt eine Idee davon, wie bei diesem Projekt die Visionen des Sängers, Kulturschaffenden und Unternehmers Vogt auf lokale Kulturpolitik oder auf Landespolitik treffen. Es handelt auch von den umgesetzten Visionen eines Mannes, ohne den Dortmunds Kulturleben ärmer wäre. Wenn er heute als Zuhörer das Konzerthaus besuche, fahre er „anschließend reich und beglückt“ und „sogar mit bescheidenem Stolz im Herzen“ nach Hause, schreibt Vogt daher auch im Epilog seines Buches.

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