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Grand Prix Emanuel Feuermann Anzeige
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Der Grand Prix Emanuel Feuermann 2022

Mit großem Eröffnungskonzert am 15. November im Jüdischen Museum.

Viele großartige Teilnehmer
Kronberg Academy (c) clemensporikys
Viele großartige Teilnehmer

15. bis 22. November 2022 in Berlin

Der internationale Cello-Wettbewerb zum Gedenken an Emanuel Feuermann. Organisiert von der Kronberg Academy und der Universität der Künste Berlin. Schirmherr ist Daniel Barenboim. Das Cello soll in Berlin wieder begeistern. Der internationale Cello Wettbewerb bringt 12 junge Cellistinnen und Cellisten (im Alter von 19 bis 27 Jahren) aus 11 Ländern zusammen. In drei spannenden öffentlichen Wettbewerbs-Runden präsentieren sie sich der Jury und dem Publikum. Dieser Wettbewerb ist nicht nur ein hochkarätiges musikalisches Ereignis, sondern zugleich ein zukunftsweisendes Denkmal für den großen Cellisten und Virtuosen Emanuel Feuermann. Es wird wieder ein Erlebnis sein, durch die Musik junge Künstlerpersönlichkeiten kennen zu lernen, für die der Wettbewerb eine Herausforderung und Motivation ist, aber zugleich eine Möglichkeit, einander als Gleichgesinnte kennen zu lernen.

E. Feuermann
Kronberg Academy Archiv
E. Feuermann

Emanuel Feuermann

22. November 1902
Emanuel Feuermann wird in Kolomea, Galizien, geboren.

1909
Die Familie zieht nach Wien um, wo der junge Feuermann ein Violoncello-Studium beginnt.

1914
Der elfjährige Feuermann gibt sein erstes Solokonzert. Es folgen Konzerte mit dem Wiener Philharmonischen Orchester und dem Leipziger Gewandhaus Orchester.

1918
Das Gürzenicher Konservatorium in Köln ernennt den sechzehnjährigen Feuermann zum Leiter der Cello-Klasse. Er wird für Konzerte mit dem Gürzenicher Quartett und als erster Cellist des Gürzenicher Orchesters unter Vertrag genommen.

1921
Feuermann lernt bei Hauskonzerten der Kölner Mäzenatenfamilie Reifenberg bedeutende Musiker wie Casals, Furtwängler and Hindemith kennen. Er spielt für Parlophon seine ersten Schallplattenaufnahmen ein, denen 1926 und 1929 weitere folgen.

1929
Feuermann erhält eine Cello-Professur an der Berliner Musikhochschule -heute Universität der Künste Berlin. Er beginnt, Solokonzerte zu geben, bei denen er von seiner Schwester Sophie am Klavier begleitet wird.

März 1933
Zusammen mit anderen jüdischen Lehrkräften wird Feuermann aus „künstlerischen Gründen“ vom Dienst an der Berliner Hochschule suspendiert. Kurz darauf wird er als „untragbarer Jude“, trotz der Proteste seiner jüdischen und nichtjüdischen Schüler, entlassen.

Juli 1933
Feuermann verlässt Berlin und geht auf Konzertreisen nach Nord- und Südamerica, den Nahen und Fernen Osten. Stationen sind Java, Batavia, Singapur, Japan, China, Brasilien und die USA. Er spielt u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra.

Juni 1935
Feuermann verlobt sich mit Eva Reifenberg. Sie heiraten im Oktober desselben Jahres.

1937 – 1938
Die Feuermanns leben in Zürich, bevor sie endgültig in die USA emigrieren, wo Feuermann zusammen mit Jascha Heifetz und William Primrose in Los Angeles Ferienkurse für Musik leitet und am Curtis Institute in Philadelphia lehrt.

1941
Die USA treten in den Krieg ein, und Feuermann stellt sich für die Truppenbetreuung zur Verfügung.

25. Mai 1942
Feuermann stirbt mit neununddreißig Jahren überraschend an den Folgen einer Operation.