Dr. med. Christoph Spinner
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Dr. med. Christoph Spinner
- ANZEIGE - Die Gesunde Stunde

COVID-19: Frühzeitiges Handeln ist wichtig

Bin ich ein Risikopatient*? Wenn ja, wie sehen wichtige Schritte im Fall einer COVID-19-Infektion aus? Entscheidend ist: Frühes Handeln kann helfen, schwere Erkrankungsverläufe zu verhindern.

Auch nach zwei Jahren ist Corona immer noch ein aktuelles Thema. Dies gilt insbesondere für Menschen, die ein hohes Schutzbedürfnis haben, da sie ein Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 mitbringen. Impfungen und Therapieoptionen können in vielen Fällen helfen, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Wichtig ist, bereits frühzeitig mit dem Arzt zu besprechen, ob man zur Gruppe der Risikopatienten gehört und im Falle einer COVID-19-Infektion zeitnah einen Arzt zu kontaktieren. Entscheidend ist eine frühzeitige Behandlung, möglichst innerhalb der ersten 5 Tage nach dem Auftreten von Symptomen.1

ZU GAST IN DER GESUNDEN STUNDE AM 16. April 2022

Dr. Christoph Spinner, Oberarzt des Klinikums rechts der Isar und der technischen Universität München – Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie, ist zu Gast in der Gesunden Stunde. Moderator Sven Häberle spricht mit ihm über entscheidende Schritte, um das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei COVID-19 zu verringern.

Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf

Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 erhöhen können. Die Personengruppe ist dabei in der Tat sehr breit. „Zu den so genannten Risikopatienten gehören vor allem ältere Menschen, also jenseits des 50. Lebensjahres und solche mit chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, schlecht eingestellten Blutzucker-Erkrankungen, Erkrankungen der Niere, aber auch Erkrankungen des Immunsystems“, erläutert Dr. Christoph Spinner. Weitere Faktoren, die das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 erhöhen, sind Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen. Es ist daher ratsam, im nächsten Arztgespräch grundsätzlich zu klären, ob man selbst zu einer Risikogruppe gehört.

Symptomfrei bis schwer – individuelle Krankheitsverläufe

Während viele Erkrankte lediglich leichte Erkältungssymptome oder gar keine Anzeichen bemerken, können diese für bestimmte Risikogruppen ganz anders aussehen. „Schwere Erkrankungsverläufe gehen in der Regel mit einer SARS COV2- bedingten Lungenentzündung, also einer klassischen COVID-19-Pneumonie einher, die dann im Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Einige Erkrankungen können dabei leider manchmal auch tödlich verlaufen“, berichtet Dr. Spinner. Bei ersten Symptomen einer COVID-19-Infektion sollten sich daher insbesondere Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, schnell testen, um im Fall der Fälle möglichst früh eine Therapie zu erhalten.

Mit früher Therapie das Risiko minimieren

Bei Menschen mit einer COVID-19-Infektion und einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf kann die Behandlung mit monoklonalen Antikörpern (mAk) oder antiviralen Medikamenten das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf senken.1 „Sie müssen früh in der Infektion, also möglichst in den ersten Tagen, aber spätestens in der ersten Woche eingesetzt werden“, so Dr. Christoph Spinner. Er empfiehlt, dass sich Risikopatienten bereits im Vorfeld über diese Möglichkeiten informieren, damit sie im Fall einer Infektion sofort handeln können.

Früh informieren hilft für den Fall der Fälle

Eine Behandlung ersetzt keine Impfung. Impfstoffe dienen zur Vorbeugung, können Ansteckungen verhindern und Schutz bieten. Steckt man sich dennoch an, kann eine Behandlung das Risiko für einen schweren Verlauf senken.2 Und hier lohnt es sich für Angehörige von Risikogruppen bereits im Vorfeld informiert zu sein, wo im Falle einer Infektion dann auch eine Therapie zur Verfügung stünde“, klärt Dr. Christoph Spinner auf. „Und man kann natürlich auch Risikopersonen im direkten Umfeld auf die Möglichkeit von Therapien aufmerksam machen“.

1 RKI Stellungnahme

2 Zusammen gegen Corona

*Dieser Text richtet sich an / schließt prinzipiell alle Geschlechter mit ein. Zur Vereinfachung beim „Lesen und Verstehen“ wird der Text bewusst einem einzigen Geschlecht zugeschrieben. Es ist der Verfasserin des Textes selbst überlassen, welchem Geschlecht/binäre Person dieser Text zugeschrieben wird.

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