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Epilepsie: Das Gewitter im Kopf

Am 5. Oktober ist Tag der Epilepsie. Eine Erkrankung, die jeden treffen und bei einem Drittel der über 60-Jährigen plötzlich zum Thema werden kann.

Was ist Epilepsie eigentlich?

Epileptische Anfälle sind relativ kurz dauernde, plötzliche Änderungen des Bewusstseins, Denkens, Verhaltens, Gedächtnisses, Fühlens oder Empfindens oder der Anspannung der Muskulatur. Grund dafür ist eine vorübergehende Funktionsstörung von Nervenzellen im Gehirn in Form vermehrter und einander gegenseitig aufschaukelnder elektrischer Entladungen.

Ursachen einer Epilepsie

Eines haben alle Epilepsien gemeinsam: Sie haben ihren Ursprung im Gehirn. Als Auslöser kommen jedoch verschiedene Ursachen infrage. Grundsätzlich gilt, dass jedes Ereignis, das einen Schaden im Gehirn verursacht, ein potenzieller Epilepsie-Auslöser sein kann. Die Ärzte unterscheiden hier zurzeit strukturelleinfektiösemetabolische, genetische und immunologische Ursachen. Strukturelle Veränderungen am Gehirn entstehen beispielsweise durch Schlaganfälle oder Tumore.

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Ein Überblick über die Therapiemöglichkeiten

Epilepsie-Behandlung mit Medikamenten

Ist die Diagnose Epilepsie gestellt und ist klar, um welche Epilepsie-Form es sich handelt, wird fast immer mit einer medikamentösen Therapie begonnen. Zur Behandlung stehen eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Verfügung, jedoch wirken nicht alle Medikamente bei allen Epilepsie-Formen.

Antiepileptika

An der Verarbeitung von Informationen im Gehirn sind Botenstoffe (Neurotransmitter) beteiligt. Sie sorgen dafür, dass Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergegeben werden. Im Gehirn gibt es verschiedene Arten von Neurotransmittern, die sich alle in einem Gleichgewicht zueinander befinden. Fast alle Antiepileptika wirken derart, dass sie dieses Gleichgewicht möglichst aufrechterhalten bzw. wiederherstellen. Dies ist allerdings nur möglich, solange eine bestimmte Menge des Wirkstoffs im Blut vorhanden ist. Sinkt der Medikamentenspiegel im Blut unter eine bestimmte Schwelle, die für jeden Patienten individuell ist, wirkt das Präparat nicht. Daher ist es unbedingt notwendig, den Medikamentenspiegel dauerhaft auf einem bestimmten Niveau zu halten, was nur durch eine regelmäßige Einnahme gewährleistet werden kann.

Regelmäßige Tabletteneinnahme

Bei meist guter Verträglichkeit und jahrelanger Anfallsfreiheit fällt es manchen Patienten schwer, jeden Tag an die Einnahme der Tabletten zu denken. Schließlich geht es dem Patienten ja scheinbar „gut“. Trotzdem ist es notwendig, die Medikamente regelmäßig einzunehmen, um den notwendigen Medikamentenspiegel weiter aufrechtzuerhalten und die Anfallsfreiheit oder eine niedrige Anfallsfrequenz zu sichern.

Was tun, wenn jemand einen epileptischen Anfall hat?

  • Ruhe bewahren
  • Falls sich der*die Patient*in mit dem epileptischen Anfall in einer Gefahrenzone befindet (z. B. Straßenverkehr), sollte er in eine sichere Umgebung gebracht werden. Gefahrenquellen wie scharfkantige Gegenstände sollten aus dem Umfeld entfernt werden
  • Die Zeit ab Anfallsbeginn stoppen
  • Gegebenenfalls enge Kleidung (vor allem am Hals) lockern
  • Falls möglich, eine Kopfunterlage zur geschützten Lagerung des Körpers unterlegen
  • Patient*in nicht festhalten und dessen Zuckungen nicht gewaltsam unterbinden (Verletzungsgefahr!)
  • Falls der*die Patient*in während des Krampfanfalls einen Gegenstand in der Hand hält, diesen nicht gewaltsam entfernen. Bei einer potentiellen Gefahrenquelle, diese z. B. durch Umwickeln ungefährlich machen
  • Nicht versuchen den Kiefer zu öffnen, um gewaltsam etwas zwischen die Zähne zu fügen (Gefahr für die Atmung!). Das Beißen auf die Zunge, Wange oder Lippen kann nicht verhindert werden.

Dauert ein Anfall länger als 5 Minuten muss ein Notarzt bzw. Rettungswagen gerufen werden. Die europäische Notruf-Telefonnummer lautet 112.

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Desitin Arzneimittel GmbH – das Unternehmen

Die Desitin Arzneimittel GmbH ist ein europäisches Arzneimittel-Unternehmen. Wir sind spezialisiert auf anspruchsvolle Produkte für die Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen. Die Mehrzahl dieser Produkte stellen wir am Standort Hamburg her. Vor allem Patienten mit Epilepsie oder Morbus Parkinson profitieren von unseren Arzneimitteln, die durch konsequente Weiterentwicklung bekannter Wirkstoffe optimiert werden.

Die Firma Desitin konzentriert sich bei der Entwicklung vor allem auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems mit einem besonderen Fokus auf den Indikationen Epilepsie und Bewegungsstörungen. Die klinische Entwicklung umfasst sowohl die Durchführung pharmakokinetischer Studien zur Bioverfügbarkeit / Bioäquivalenz (Phase I) als auch die Durchführung von klinischen Studien aus den Phasen II, III und IV, in der die Wirksamkeit und Sicherheit neuer oder bekannter Substanzen in einer neuen Indikation oder in einer optimierten galenischen Formulierung untersucht werden.

Das Thema bei Klassik Radio

In der Gesunden Stunde am 02. Oktober 2021 ab 13 Uhr sprach Klassik Radio Moderator Georg Bräutigam mit der Medical Managerin von Desitin, Frau Dr. Katrin Presser und Herr Prof. Dr. Martin Holtkamp vom Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge über das Thema Epilepsie.

Desitin - ShowOpener

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Die Gesunde Stunde: Desitin - Part 1

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Die Gesunde Stunde: Desitin - Part 2

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Die Gesunde Stunde: Desitin - Part 3

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Die Gesunde Stunde: Desitin - Part 4

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Desitin Arzneimittel GmbH

Die Desitin Arzneimittel GmbH ist ein europäisches Arzneimittel-Unternehmen. Sie sind spezialisiert auf anspruchsvolle Produkte für die Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen.

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