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Der Passagier und Stella Maris - Cormac McCarthy

Atemberaubende Romane über Moral und Wissenschaft, das Erbe von Schuld und den Wahnsinn, der das menschliche Bewusstsein ausmacht.

Der Passagier
Der Passagier

Der Passagier

1980, Pass Christian, Mississippi: Bobby Western, Bergungstaucher
mit Tiefenangst, stürzt sich ins dunkle Meer und taucht hinab zu
einer abgestürzten Jet Star. Im Wrack findet er neun in ihren Sitzen festgeschnallte Leichen. Es fehlen: der Flugschreiber und der zehnte Passagier. Bald mehren sich die Zeichen, dass Western in etwas Größeres geraten ist. Er wird von skrupellosen Männern mit Dienstausweisen verfolgt und heimgesucht von der Erinnerung an seinen Vater, der an der Erfindung der Atombombe beteiligt war, und von der Trauer um seine Schwester, seiner großen Liebe und seinem größten Verderben.
Der Passagier führt – von den geschwätzigen Kneipen New
Orleans’ über die sumpfigen Bayous und die Einsamkeit Idahos bis zu einer verlassenen Ölplattform vor der Küste Floridas – quer
durch die mythischen Räume der USA.

Stella Maris
Stella Maris

Stella Maris

1972, Black River Falls, Wisconsin: Alicia Western, zwanzig Jahre
alt, lässt sich mit vierzigtausend Dollar in einer Plastiktüte und
einem manifesten Todeswunsch in die Psychiatrie einweisen. Die Diagnose der genialen jungen Mathematikerin und virtuosen Violinistin lautet paranoide Schizophrenie. Über ihren Bruder Bobby spricht sie nicht. Stattdessen denkt sie über Wahnsinn nach, über das menschliche Beharren auf einer gemeinsamen Welterfahrung, über ihre Kindheit, in der ihre Großmutter um sie fürchtete – oder sie fürchtete? Alicias Denken kreist um die Schnittstellen zwischen Physik, Philosophie, Kunst, um das Wesen der Sprache. Und sie ringt mit ihren selbst gerufenen Geistern, grotesken Chimären, die nur sie sehen und hören kann. Die Protokolle der Gespräche mit ihrem Psychiater zeigen ein Genie, das an der Unüberwindbarkeit der Erkenntnisgrenzen wahnsinnig wird, weder im Reich des Spirituellen noch in einer unmöglichen Liebe Erlösung findet und unsere Vorstellungen von Gott, Wahrheit und Existenz radikal infrage stellt.

Cormac McCarthy
Cormac McCarthy

Über den Autor

Einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts, der sich dem Literaturbetrieb weitestgehend entzieht und stattdessen mit Wissenschaftlern zusammenarbeitet. Er ist Trustee der Forschungseinrichtung Santa Fe Institute. Geboren am 20.7.1933 in Providence, Rhode Island, als drittes von sechs Kindern eines Anwalts, zog er mit seiner Familie noch als Kind nach Knoxville, Tennessee. Der amerikanische Süden prägte später, wie der Westen, die Schauplätze seiner Romane. Sein Werk beschäftigt sich mit den großen Sinnfragen, eine besondere Rolle spielt das Böse als Teil der menschlichen Natur. Einem größeren Publikum wurde McCarthy mit All die schönen Pferde von 1992 bekannt, aus dem sich mit Grenzgänger und Land der Freien die bekannte Border-Trilogie entwickelte. Das Buch wurde u.a. mit dem National Book Award ausgezeichnet. Kein Land für alte Männer wurde zu einem internationalen Bestseller. Die Verfilmung durch die Coen-Brüder erhielt vier Oscars. Der dystopische Roman Die Straße, ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis und ebenfalls erfolgreich verfilmt, verkaufte sich weltweit über eine Million mal. 

McCarthy lebt in Santa Fe, Mexico.

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