Astrid Lindgren
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Astrid Lindgren
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Die unbekannte Astrid Lindgren. Ihre Zeit als Verlegerin

Jeder kennt die zauberhaften Kinderbücher von Astrid Lindgren. Aber kaum jemand weiß, dass Astrid Lindgren auch eine erfolgreiche Verlagsleiterin war!

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Verlag Friedrich Oetinger
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24 Jahre lang arbeitete Astrid Lindgren zuerst als Lektorin, dann als Verlegerin, beim schwedischen Kinderbuchverlag Rabén & Sjögren. Ihren Tag teilte sie auf: Morgens war sie Autorin und schrieb zu Hause an ihren Büchern, nachmittags ging sie in den Verlag. Sie traf Autoren, Illustratoren, ausländische Verleger und Journalisten. Sie verfasste Werbetexte und reiste durchs Land, um Buchhändlern die neuen Veröffentlichungen vorzustellen. Sie rettete ihren Verlag aus einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Sie war Lektorin und Geschäftsfrau, klug, effektiv, kompetent und freundlich.

Im soeben erschienenen Buch "Die unbekannte Astrid Lindgren. Ihre Zeit als Verlegerin" erzählt Kjell Bohlund, ehemaliger Verleger des schwedischen Kinderbuchverlags Rabén & Sjögren, von den unbekannten Seiten Astrid Lindgrens.

Silke Weitendorf
Verlag Friedrich Oetinger
Silke Weitendorf

Eine Reise mit ungeahnten Folgen

1949 reiste der junge deutsche Verleger Friedrich Oetinger nach Stockholm, traf dort Astrid Lindgren und erwarb die Rechte für die deutsche Ausgabe von „Pippi Langstrumpf“. Ein Glücksfall für Oetinger, dessen Verlag ebenfalls auf wirtschaftlich wackeligen Beinen stand, und der Beginn einer jahrzehntelangen Freundschaft zwischen Astrid Lindgren und der Familie Oetinger. Silke Weitendorf (links) -die Tochter von Friedrich Oetinger- war als Kind die erste Testleserin des Kinderbuchs. 

Astrid Lindgren
Verlag Friedrinch Oetinger
Astrid Lindgren

Bis heute hat sich nichts geändert.

Alle Bücher Astrid Lindgrens erschienen im Hamburger Verlag Oetinger. Astrid Lindgren hatte dabei ein genaues Auge darauf, wie Oetinger ihre Bücher vermarktete, fasste aber bald großes Vertrauen und bedankte sich immer wieder für alles, was der deutsche Verlag für ihre Bücher tat. Wenn es um die Übersetzungen ihrer Bücher ging, konnte sie allerdings auch streng sein, sie las sie genau und kritisierte die Wortwahl, wenn es ihr notwendig schien. 

1970 ging Astrid Lindgren in Pension – froh darüber, nun keine hoffnungsvollen Autoren mehr mit Absagen traurig machen zu müssen. Ihre Bücher erscheinen aber bis heute bei Rabén & Sjögren in Schweden und bei Oetinger in Deutschland.

Die Story zum Nachhören

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Cover 2
Oetinger Verlag
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