Hong Kong Arts
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Arts - Hong Kong

Hongkong feiert die Kunstsaison mit einem Mix aus analogen und virtuellen Events.

In Hongkong ist Kunst rund ums Jahr ein spannendes Gesprächsthema. Doch einmal im Jahr strahlt die Millionenmetropole eine besonders kreative Aura aus, die sowohl auf Einheimische als auch auf Künstler, Kunstliebhaber, Galeristen und Trendforscher eine magische Anziehungskraft hat: Während der „Arts in Hong Kong“-Saison treffen traditionelle, moderne, südostasiatische und westliche Kunstszene kontrastreich aufeinander. Museen und Ausstellungsräume erweitern ihr permanentes Angebot um Sonderausstellungen. Künstler gewähren Einblicke in ihre Ateliers und Werkstätten. Und während vielfältiger Ausstellungen wird lokale und globale Kunst präsentiert, neue Talente werden entdeckt und der Kunsthandel erreicht beachtliche Summen.

Hong Kong Philharmonic Orchestra/ Jaap van zweden
Cheung Wai-lok_HK Phil
Hong Kong Philharmonic Orchestra/ Jaap van zweden

Dabei laufen die diversen Veranstaltungen in diesem Jahr bis in den Juni und Juli hinein und es werden rund um das Thema Kunst zudem allerlei Workshops, Pop-up Events, Tanzdarbietungen, Theater, Konzerte und avantgardistische Performances geboten. Nicht nur bekannte Museen, Galerien und Kulturzentren dienen als Ausstellungs- und Vorführungsorte – Hongkongs Veranstaltungslandschaft wird auf einzelne Stadtviertel und Straßenzüge, die Central Harbourfront, das Convention und Exhibition Centre und viele andere Räume, Flächen und Komplexe erweitert, nicht zuletzt, um den geltenden Vorschriften zu Social Distancing gerecht zu werden. Außerdem werden viele Events zusätzlich ins Netz verlagert: Unter www.discoverhongkong.com/arts gibt es Online Showrooms, virtuelle Ausstellungsbesuche, interaktive Art Walks, virtuelle Stadtrundgänge und eine digitale Art Map.

Auch das Hong Kong Ballet verlegt während Arts in Hong Kong seine Aktivitäten kurzerhand ins Netz und präsentiert zusammen mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra die Darbietung „Amadeus – A Cyberpunk Dream“. Der Kurzfilm von Regisseur und Kostümdesigners Ahong Cheung zeigt Mozarts futuristische Reise von der extravaganten klassischen Ära in eine psychedelische Stadtlandschaft im frenetischen Hongkong. Begleitet werden die Szenen mit einer modernen Interpretation von Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ (2. und 3. Satz).

HKBallet + HKPhil present Amadeus (a cyberpunk dream)
HKBallet + HKPhil present Amadeus (a cyberpunk dream)

Ein desorientierter Mozart findet sich eines Nachts im retro-futuristischen Hongkong wieder, verfolgt von einem ominösen Paar schwarz gekleideter Autoritätspersonen, und rast durch eine bunte Menge. Cyber-Goth-Gangster, Mahjong-Spieler, Arcade-Game-Spieler, Straßenmusiker, Bauarbeiter, Einkäufer und Fußgänger tanzen sich in schwindelerregender Geschwindigkeit durch die neonbeleuchteten Straßen von SoHo, einem beliebten Treffpunkt für Nachtschwärmer.

Hong Kong Arts
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In Anlehnung an Hongkongs Cyberpunk-Erbe, das schon populäre Sci-Fi-Filme inspiriert hat, schlägt der Film „Amadeus – A Cyberpunk Dream“ eine Brücke zwischen Vergangenheit und dystopischer Zukunft, untermalt mit einer eklektischen Mischung aus fantasievollen Requisiten, Kostümen, Sets, Beleuchtung und Spezialeffekten. Amadeus – A Cyberpunk Dream ist derzeit auf den Social-Media-Plattformen des Hong Kong Ballet und des HK Philharmonic Orchestra zu sehen. Begleiten Sie uns auf dieses unerhörte, nicht alltägliche Abenteuer und erleben Sie Mozart auf eine völlig neue Art!

Benedikt Fohr, Chief Executive des Hong Kong Philharmonic Orchestra erklärt die Hintergründe zur Entstehen des Kurzfilms: „Mit diesem fesselnden, innovativen Kurzfilm haben das Hong Kong Philharmonic Orchestra und HK Ballet einen unerwarteten Ansatz gewählt, um der berühmten Neonlicht-Ästhetik der Stadt und Hong Kongs einzigartigem Filmstil virtuell ihre Reminiszenz zu erweisen und zu neuem Leben zu erwecken. Ballett, Klassische Musik und Film können sind im Rahmen dieser spartenübergreifenden Zusammenarbeit nahtlos verbinden und kongenial ergänzen“.

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Nicht nur bei Mozart, sondern auch im ganz Allgemeinen verkörpert Hongkongs Musikszene einen konträren Mix aus traditionellen und populären Genres. Eine besondere Bedeutung kommt dem in Hongkong entstandenen Cantopop zu, der beide Welten zu einer völlig neuen Musikform verschmelzen lässt. Aber auch die klassische Musik findet in Hong Kong einen wichtigen Platz im kulturellen Leben. Während sich das Hong Kong Philharmonic Orchestra und die Hong Kong Sinfonietta in die höchste Liga der westlichen klassische Musik gespielt haben, erfreut sich auch die kantonesische Oper (Xiqu) großer Beliebtheit.

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Für Benedikt Fohr unterscheidet sich Hongkong in Sachen Kultur gänzlich von anderen Metropolen: „Die hiesige Kulturszene ist umfassend und dabei sehr vielfältig, weil sie sowohl von chinesischen als auch von westlichen Einflüssen geprägt ist. Dabei sind viele der Einrichtungen und Ensembles erst in den vergangenen 50 Jahren nach der Chinesischen Kulturrevolution entstanden. Die Szene ist deshalb im Vergleich zu Kulturmetropole wie Wien, Berlin oder New York noch relativ jung. Das verleiht ihr sehr viel Dynamik. Hinzu kommt, dass Kultur von der Regierung maßgeblich gefördert wird.“

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Cheung Wai-lok, HK Phil
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