Willkommen in Potsdam

Places to beWillkommen in Potsdam

Brandenburgs sympathische Landeshauptstadt ist ein place to be – ein place to go, ein place to visit und natürlich auch ein place to live. Überzeugen Sie sich selbst. Vielleicht zum schnuppern bei einem Tagesbesuch, einer Städtereise oder einem Urlaub. Anlässe gibt es viele und das ganze Jahr über.

Willkommen in PotsdamFoto: LHP/SPSG/reinhardtundsommer

Potsdams wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Sanssouci. Das Lieblingsschloss Friedrichs II. gehört ebenso wie der gleichnamige Park und die vielen Schlösser in der Nachbarschaft seit Dezember 1990 zum UNESCO-Welterbe. Preußens bekanntester König hat aber nicht nur Schloss und Park Sanssouci, das Neue Palais und die Bildergalerie hinterlassen, sondern auch sonst die Stadt an den Seen der Havel geprägt. Ganze Straßenzüge gehen zurück auf den Gestaltungsvillen des Königs. Und selbst dort, wo neu gebaut werden musste, wie beispielsweise das Palais Barberini, in dessen Mauern die bedeutendste Sammlung französischer Impressionisten außerhalb Frankreichs zu sehen ist, stammen die Vorbilder aus dem 18. Jahrhundert.

Places to beLandeshauptstadt Potsdam

Liebe zu Potsdam

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UNESCO-Welterbe

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Foto: LHP/SPSG/reinhardtundsommer

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Filmstadt und Kulturhochburg

Seit Oktober 2019 kann sich Potsdam mit einem zweiten UNESCO-Titel schmücken. Sie ist die erste deutsche UNESCO CREATIVE CITY OF FILM. In der ältesten deutschen Filmstadt ist der Film lebendig – im Filmmuseum Potsdam zum Beispiel kann man in die mehr als 110-jährige Geschichte der bewegten Bilder eintauchen. Bis zum Ende des Jahres lädt das Museum im ältesten Gebäude der Stadt dazu ein, die Filme und das Schaffen des Regisseurs Andreas Dresen kennenzulernen.

Ein Wochenende gewinnen

Von Ostern bis Ende Oktober öffnet der Filmpark Babelsberg seine Pforten mit einer aufregenden Stuntshow im Vulkan, dem Sandmännchen, der berühmten Lokomotive von Jim Knopf und vielen weiteren Attraktionen. Und auch der, der schon immer mal wissen wollte, wo Heinz Rühmann oder die berühmte Marlene Dietrich filmten, bekommt in Potsdam unterhaltsame Antworten. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg – das älteste deutsche Filmorchester – probt und produziert in Potsdam-Babelsberg und gastiert – nicht selten mit nationalen und internationalen Stars im Nikolaisaal Potsdam. Dieses Haus ist auch die Heimat der Kammerakademie Potsdam, die unter der Leitung von Antonello Manacorda Klassik vom Feinsten auf Bühne und Tonträger bringt.

Dabei ist das idyllische Potsdam nur einen Steinwurf, genau genommen sogar nur einen Schritt, von der quirligen Bundeshauptstadt entfernt. Die Glienicker Brücke, die während des Kalten Krieges Ost und West voneinander trennte und als „Agentenbrücke“ traurige Berühmtheit erlangte, verbindet heute die Länder Brandenburg und Berlin.

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Foto: @LHP/ReinhardtundSommer

Potsdam spiegelt Europa. Der als „Soldatenkönig“ bekannte Friedrich Wilhelm I. lud einst holländische Handwerker und Baumeister ein, auf dem schwierigen Baugrund der Residenzstadt ein neues Quartier zu errichten. Das Holländische Viertel entstand und lädt heute zum Bummeln, Einkaufen und Genießen ein.

Protestantische Weber aus Böhmen waren in der 2. Hälfte des 18. Jahrhundert von Friedrich II. nach Potsdam eingeladen worden. Weberplatz und Friedrichskirche sind jedes Jahr im Juni Kulisse für Klassik am Weberplatz und im Advent Kulisse für den Böhmischen Weihnachtsmarkt.

Die Russische Kolonie Alexandrowka schließlich zeugt von der Freundschaft Preußens und Russlands im Kampf gegen Napoleon. Das einzigartige und heute UNESCO Welterbe gehörende Ensemble ist ganzjährig einen Besuch wert. Besonders einladend ist es, wenn im Frühjahr die mehr als 1.000 Obstbäume blühen, darunter allein 365 Apfelsorten.

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Foto: LHP/SPSG/reinhardtundsommer

Nur wenige Gehminuten von der Russischen Kolonie Alexandrowka entfernt, erstreckt sich der Neue Garten. Die im Stile eines englischen Landschaftsgartens gestaltete Parkanlage war im Sommer 1945 Schauplatz europäischer Geschichte. Der britische Premier Clement Attlee, der amerikanische Präsident Harry S. Truman und das sowjetische Staatsoberhaupt Josef V. Stalin besiegelten im Schloss Cecilienhof mit dem Potsdamer Abkommen das Schicksal der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte.

Einige der Kirchen und Profanbauten schließlich haben Vorbilder aus der Schweiz, Italien und Frankreich. Selbst Norwegen ist in Potsdam präsent – am Jungfernsee in der wiedererrichteten kaiserlichen Matrosenstation KONGSNÆS. Und auch einen echten Italiener kann man in Potsdam entdecken – zumindest auf Zeit. Das Museum Barberini zeigt von April bis Oktober 2024 unter dem Titel „Modigliani. Moderne Blicke“ Meisterwerke des Künstlers.

Potsdam ist ein Place to be – auch, wenn Kultur und Geschichte “absolviert” sind. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß, mit Bus oder Bahn, per Rad oder gar per Schiff zu erreichen. Es gibt die prominenten Orte und auch die „Hidden Places“, wie zum Beispiel den Telegrafenberg mit dem berühmten Einsteinturm. Das ungewöhnliche Bauwerk steht symbolhaft dafür, dass Potsdam auch Universitäts- und Forschungsstandort ist. Auf dem Weg zum Telegrafenberg lohnt sich ein Abstecher in das neue Kunsthaus MINSK. Der eindrucksvolle Bau der ostdeutschen Moderne beherbergt eine der spannendsten Galerien des Landes.

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Wissenschaftsstadt

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