1. April: Ein Tag mit viel Humor!

Jeder hat ihn, auch die Deutschen

1-april-ein-tag-mit-viel-humor © Mediteraneo
Nicht nur das Wetter spielt im April verrückt, auch wir Menschen feiern den beginn des Monats auf der ganzen Welt und führen dabei gerne Andere auf die eine oder andere Art an der Nase herum. Heute ist nämlich der 1. April. Eine die weiß, wie wichtig Humor ist, ist Dr. Kareen Seidler, vom deutschen Institut für Humor in Leipzig:

„Humor ist in mehrerlei Hinsicht förderlich um die Kommunikation zu erleichtern. Das Ganze in zwei Hauptfeldern. Einmal darin Aufmerksamkeit zu erregen, ein gutes Beispiel hierfür ist humorvolle Werbung. Die können wir uns dann nämlich besser merken. Ein Zweites Hauptfeld ist, dass Humor entspannend wirken kann, sei es in angespannten Situationen oder auch bei Konflikten.“  

Humorinstitut Leipzig

Das Deutsche Institut für Humor in Leipzig hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Humor vor allem im Arbeitsfeld zu fördern, damit die Kommunikation leichter und lockerer ist. Schwerpunkte sind hierbei Arbeitsfelder in der Medizin, Pädagogik und im Business Bereich.

Wie funktioniert Humor?

Es gibt verschieden Theorien. Eine ist die Inkongruenz Theorie. Hier lachen wir, wenn sich Dinge voneinander unterscheiden und es eine Art Überraschung gibt. Dann noch die Übertreibung von etwas, sodass es für uns lustig wird und eine etwas ältere Theorie von Sigmund Freud, in der wir gerne über etwas Lachen, beziehungsweise jemanden auslachen.

„Die Deutschen haben keinen Humor“

Auch wenn es das Klischee gefühlt seit Hunderten von Jahren gibt, stimmt es nicht. Natürlich gibt es Studien, bei denen wir im Vergleich mit anderen Ländern gut und gerne auf dem letzten Platz landen. Frau Dr. Kareen Seidler sagt aber, früher hieß es immer noch „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“, doch das hat sich mit der Zeit schon etwas gelockert und wir sind nicht mehr ganz so streng.

Vier Arten von Humor

„Die Humorforschung unterscheidet zwischen vier Humorstilen. Die werden aufgeteilt in „auf mich bezogen“ und „auf andere bezogen“, also in Nähe oder distanzschaffend und in den selbstaufwertenden und den selbstabwertenden Humor.  

Sozialer und aggressiver Humor

Ein Beispiel für den Sozialen Humor (Nähe schaffend) ist laut Dr. Kareen Seidler, wenn eine ältere Kollegin auf der Arbeit ein Wasserglas fallen lässt und man sagt: „Oh, Sie können aber gut loslassen. Also, ich versuch das ja im Yoga die ganze Zeit.“ Wenn man einen Aggressiven Humor hat (Distanz schaffend) würde man sagen: „Na in Ihrem Alter kann man das Wasser aber nicht mehr halten.“ Dieser Humor ist eher negativ und man grenzt sich von einer Person ab und stellt sich über sie. Der soziale oder auch liebevolle Humor schafft eher eine Basis, auf der man sich gut und gerne unterhält und eine freundschaftliche Beziehung ermöglicht.

Beispiel für aufwertenden und abwertenden Humor

Wir kennen das bestimmt alle. An manchen Tagen sieht man morgens leider nicht so frisch aus. Hier gibt es jetzt zwei Arten damit umzugehen, sagt Dr. Kareen Seidler: „Selbstabwertender Humor ist zum Beispiel, wenn ich morgens in Spiegel schaue und sage: Ich kenn dich nicht, aber ich wasch dich trotzdem. Der Selbstaufwertende Humor hingegen sagt: Ah, na du bist ja noch etwas zerknittert, da gibt es ja noch viele Entfaltungsmöglichkeiten im Laufe des Tages.“

Warum 1.April 

Warum wir den 1. April als Tag der Scherze, Witze und des Humors feiern, können Sie in Ohrners Alltagswissen nachhören.
   

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