World Wide Web Day

World Wide Web Day - Über die Erfindung, die unser Leben verändert hat

30-jahre-internet © AdobeStock/ spainter_vfx
Obwohl es einen großen Platz in unserem Alltag einnimmt, ist der Ursprung des www vielen unbekannt. Auch die Bedeutung des Internets für die Musik ist nicht unerheblich. Und selbst wenn wir es jeden Tag nutzen, ist uns noch lange nicht alles bekannt. Einige skurrile und teilweise unbekannte Fakten über das Internet möchten wir Ihnen zur Feier des Tages verraten.

Die Erfindung des Internets - Der Beginn eines neuen Zeitalters

Der Brite Tim Berners-Lee hatte 1989 eine revolutionäre Idee: Es sollte ein globaler Austausch von Informationen per Computer ermöglicht werden. Dieses Vorhaben könnte das Leben der Wissenschaftler deutlich erleichtern, wenn sie in kurzer Zeit Daten hin und her schicken und dabei eine große Entfernung überwinden.

Im Jahr 2004 wurde Tim Berners-Lee von Queen Elizabeth II für seine herausragenden Leistungen im Bereich der Wissenschaft mit dem Orden „Knight Commander of the Order of the British Empire“ ausgezeichnet. Diese Anerkennung erhob Tim Berners-Lee in den Ritterstand.

Die Bedeutung von „Sir Tim“ für die ganze Welt wurde unter anderem bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 in London deutlich: Bei seinem Auftritt saß Sir Tim Berners-Lee an einem Schreibtisch vor einem Computer und tippte den Satz „This is for everyone“ ein, der wenige Sekunden später in leuchtenden Buchstaben und für jeden sichtbar im Olympia-Stadion aufleuchtete. Anschließend nahm Tim Berners-Lee zu Recht einen tosenden Applaus entgegen.

Die erste Website existiert übrigens immer noch.

Das Internet heute

Eine Erfindung, ohne die unser Alltag nur noch schwer vorzustellen ist, doch „das Web ist heute nicht mehr das Web, wie wir es uns in jeder Hinsicht wünschen“, sagt der Blogger und Kommunikationsberater Sascha Lobo. Die Gesellschaft müsse sich darauf einigen, wie das Internet geheilt, verbessert oder weiterentwickelt werden könne. Das Ziel solle dabei sein, dass es der Gesellschaft besser diene. Durch Hacking-Aktionen, Hass und andere kriminelle Aktionen, die das Internet durchfluten, sei das Web schon lange keine Spielwiese mehr.

Die Bedeutung des Internets für die Musik

Seit den 90er Jahren ist es möglich, Audiodateien von dem Rechner zu Hause zu verschicken und der Öffentlichkeit bereit zu stellen. Heutzutage streamen über drei Viertel der 18-20jährigen Musik ausschließlich über das Internet und davon verwenden 20 Prozent einen kostenpflichtigen Streamingdienst.

Die Musik kann somit einer breiten Masse sehr schnell und unmittelbar zugänglich gemacht werden. Man könnte also sagen, dass Streamingdienste, wie Klassik Radio Select somit eine riesige virtuelle Plattensammlung sind, die jedem Musikliebhaber immer und überall zur Verfügung stehen. Durch diese uneingeschränkte Verfügbarkeit von Musikstücken spielt das Internet eine enorme Rolle für die Art und Weise des Musikhörens. Somit ist auch die Klassik im Zeitalter der Digitalisierung angelangt.

Selbst die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart sind mittlerweile so gut wie vollständig online erfasst.

Das wussten Sie wahrscheinlich noch nicht über das Internet

Auch das Internet hat Geheimnisse, die nicht jeder kennt. Hier ein paar der interessantesten und lustigsten Fakten über das World Wide Web:
  • 16 bis 20 Prozent der Suchbegriffe, die bei Google eingegeben werden, wurden noch nie gegoogelt.
  • Eine einzige Suchanfrage bei Google bringt in 0,2 Sekunden etwa 2.500 Kilometer zu einem Rechenzentrum und wieder zurück hinter sich, um dem Nutzer die Antwort zu liefern.
  • Auf die „Im Internet surfen“ kam eine amerikanische Bibliothekarin und etablierte diesen Ausspruch in einem Magazin-Artikel. Inspiriert wurde sie durch das Abbild eines Surfers auf ihrem Mauspad.
  • Twitter hat 255 Millionen Nutzer. Das chinesische Pendant dazu mit dem Namen „Sina Weibo“ zählt 280,8 Millionen Nutzer.
  • Das erste YouTube-Video wurde vom Gründer Jawed Karim am 23. April 2005 hochgeladen. Obwohl das Video „Me at the zoo“ relativ belanglos ist, schrieb es ein Stück Netzgeschichte.
  • Die erste E-Mail der Welt schrieb der US-Amerikanische Programmierer Ray Tomlinson im Jahr 1971 an sich selbst. Den Inhalt der Mail hat er vergessen.
   

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