A new Spin on Classical Music

Die etwas andere Musikshow aus Salzburg

a-new-spin-on-classical-music © Spin On Classical Music
Im Stil eines Podcasts diskutieren Pia Bernauer, die Leiterin des Karajan-Archivs, und Henry Ladewig, der Betriebsleiter des Karajan-Instituts, bei „Spin on Classical Music“ über klassische Musik.
Die beiden reden auf Englisch wohlgemerkt, verständlich und einsteigerfreundlich über verschiedene Themen, wie zum Beispiel klassische Musik in Film und Fernsehen. Ganz wichtig ist dabei: Die Musik und auch der Hörer stehen immer im Mittelpunkt! Im Gespräch mit Klassik Radio haben sie uns etwas über Ihr Projekt erzählt.

Wie sind Sie auf den Namen gekommen?

„Die Idee war die, dass wir der klassischen Musik sozusagen einen neuen ‚Spin‘ geben und diese alteingesessenen Sichtweisen auf die klassische Musik aufbrechen wollten. Unser Ziel war es, eine unterhaltsame und dynamische Show mit dem Zentrum klassische Musik zu machen.“, erzählt Bernauer. Ladewig fügt hinzu: „Ich habe Pia damals gefragt, was sie für einen Namensvorschlag hat, und ihr kam sofort der Name ‚Spin on Classical Music‘ und genau darum geht es. Wir wollen die Dinge locker machen, wir wollen die Dinge unterhaltsam machen, kurzweilig haben und ‚Spin on Classical Music‘ ist genau der richtige Name dafür.“

Wieso ist der Album-Show auf Englisch?

„Also man muss sagen, dass wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Wir waren auch am Anfang sehr aufgeregt, weil es eben nicht unsere Muttersprache und alles daher auch nicht immer perfekt ist. Wir wollten es aber unbedingt auf Englisch machen, um keinen auszuschließen, und wir haben auch einfach internationale Hörer. Wir kriegen teilweise Feedback aus Brasilien, Mexiko, Japan, China und Russland. Es wäre also im Nachhinein wirklich schade gewesen, wenn wir das nicht in einer international verständlichen Sprache gemacht hätten und das ist nun mal Englisch.“, erklärt Bernauer.

Was ist euch bei eurer Show besonders wichtig?

„Ganz wichtig sind uns die Musik, die im Zentrum steht, und der Hörer. Wir wollen zeigen, dass klassische Musik unterhaltsam sein und auch Spaß machen kann.“, so Bernauer. „Und vor allem auch nicht kompliziert ist. Man muss kein Musikwissenschaftler sein, um klassische Musik zu mögen und sie vielleicht auch ein bisschen zu verstehen. Das ist gar nicht notwendig! Wir wollen die besten Tracks der klassischen Musik so unterhaltsam wie möglich präsentieren.“, fügt Ladewig hinzu.

Warum werden die Folgen als Alben veröffentlicht?

Ihre Folgen veröffentlichen die beiden nicht auf den für das Medium Podcast gängigen Wegen, sondern in Form von Alben bei diversen Streaming-Anbietern, wie beispielsweise Spotify, Apple Music und Deezer und auch auf Youtube. „Wichtig war uns einfach, dass die Musik einen besonderen Stellenwert einnimmt und dass es den Zuhörern auch möglich ist, sich einen Track einfach in die eigene Playlist zu ziehen, wenn er ihnen besonders gut gefällt. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, die Folgen als einzelne Alben zu veröffentlichen.“, erläutert Bernauer.

 

Wie ist die Verbindung zum Karajan-Institut?

„Wir präsentieren in unseren Shows hauptsächlich das Werk von Herbert von Karajan. Wir sind ja hier auch im Karajan-Institut, also sozusagen im Herzen der klassischen Musik. Herbert von Karajan eignet sich deshalb auch besonders gut, weil er die bedeutendsten Werke der klassischen Musik im Laufe seines Lebens ja nicht nur einmal, sondern sogar mehrfach aufgenommen und damit einfach einen riesigen Katalog hinterlassen hat. Noch heute gelten diese Aufnahmen als Referenzaufnahmen und für uns ist das natürlich eine wunderbare Spielwiese, um den Leuten zu zeigen, was es da eigentlich für eine Bandbreite an Kompositionen und Interpretationen gibt.“, so Ladewig. Für die Zukunft stellen sich die beiden aber auch vor viele Andere Künstler bei sich zu begrüßen. Das Angebot ist heutzutage grenzenlos. 

Wen wollen Sie mit Ihrer Show erreichen?

„Als Karajan-Institut haben wir ja weltweit schon eine relativ gute Fan-Basis. Wir haben uns aber bewusst für einen neuen Namen entschieden, um mal neue Leute anzusprechen, die Herbert von Karajan vielleicht nicht kennen. Aus dieser neuen Zielgruppe haben wir einige Leute erreicht und wir kriegen da auch viel positives Feedback. Das Erstaunliche ist aber, dass wir auch von den eingefleischten Karajan-Fans durchweg positives Feedback bekommen. Das ist eine superliebe Community und wir sind wahnsinnig überrascht, wie toll das auch bei denen ankommt.“, beschreibt Ladewig.

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(N. Meier)
   

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