Albrecht Mayer trifft auf Mozart

Über sein Liebe zu Mozart und seine neue duftende Oboe

albrecht-mayer-trifft-auf-mozart © Harald Hoffmann / DG
Albrecht Mayer ist einer von Deutschlands erfolgreichsten Oboisten. Seit seinem zwölften Lebensjahr steht er auf der Bühne. Das letzte Jahr war für ihn, wie für alle anderen ganz anders.
Aktuell kann auch Oboist Albrecht Mayer wie viele Künstler keine Konzerte machen und verbringt viel Zeit mit seiner Familie, hat er uns erzählt. Stattdessen hat er im letzten Jahr unglaublich viele Streams gemacht. "Das ich einmal so viele Streams machen würde, damit habe ich auch nicht gerechnet", sagt Mayer. Er ist aber sehr dankbar dafür, auf diese Weise noch arbeiten zu können. 

Neues Album "Mozart"

Im letzten Jahr ist auch sein neues Album entstanden. "Mozart" heißt und dreht sich um den Star-Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart aus Salzburg. Für ihn war es schon immer ein Traum, Stücke von Mozart auf seinem Instrument einzuspielen, der jetzt war geworden ist. Inspiriert wurde er dabei auch von Musikern wie Cecilia Bartoli oder auch Daniel Barenboim, die er beide sehr verehrt. 

Zusammenarbeit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen 

Die Aufnahmen wurden Coronakonform mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen aufgenommen. Dafür sind sie in eine Kirche gegangen, wo einfach mehr Platz ist, also in einem Studio. Wie Mozart Komposition ist auch das Album mit seinen Titeln eine Mischung aus Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Mayer erzählt, dass Mozart sehr fröhliche Arrangements geschrieben hat, als eigentlich gerade seine Mutter verstorben war und eher traurige Stücke, als es im finanziell und gesellschaftlich sehr gut ging. Es ist dieser Gegensatz, den man auch auf dem Album spürt. 

Angezogen wie Mozart

Für sein Projekt hat sich Mayer auch wie Mozart angezogen und ist da mit auf dem Weg für ein Shooting durch Potsdam gelaufen. An einer Ampel sagte eine junge Frau "Ach Herr Mozart, sie auch hier". Das fand Mayer sehr lustig und fühlte sich auch ertappt, denn die Dame konnte ja eigentlich gar nicht wissen, dass er Mozart darstellen wollte. Der Komponist bedeutet Mayer aber sehr viel und gehört für ihn zu einer Art Dreigestirn. Das besteht aus Mozart, Bach und Beethoven. Drei für ihn unglaubliche Genies, die zu ihrer Zeit unglaubliches geleistet haben. 

Neue duftende Oboe 

Für die Zukunft hofft Mayer bald wieder auf der Bühne zu stehen und Musik vor Publikum zu machen. Dafür hat er gerade auch eine neue Oboe bekommen, die nicht nur gut klingt, sondern auch sehr gut duftet, wie Mayer erzählt. Die Oboe besteht nämlich aus Bulnesia Holz, das im asiatischen Raum für Kämme verwendet wird. Diese Kämme entwirren nicht nur die Haare, sondern lassen das Haar auch gut riechen. Vielleicht riecht man etwas davon bei zukünftigen Konzerten. Man darf gespannt sein. 

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(R. Jünemann) 

   

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