Aufbruch ins Weltall

Alexander Gerst auf seiner Raumfahrt Mission

aufbruch-ins-weltall © Tatiana Shepeleva
Der Countdown läuft. Um 13:12 Deutscher Zeit wird der deutsche Astronaut Alexander Gerst zum zweiten Mal ins All fliegen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Zum ersten Mal im All war Gerst am 28. Mai 2014. Er ist nach Thomas Reiter und Hans Schlegel der dritte deutsche Astronaut auf der ISS. Jetzt darf er als erster Deutscher sogar das Kommando auf der Raumstation ISS übernehmen.

Gepäck im All

Jeder Astronaut darf nur 1,5 Kilo Gepäck mit dabei haben. Alexander Gerst trägt unter anderem ein Stück Berliner Mauer mit sich. Für ihn ein wichtiges Symbol: „wer von oben aus dem All auf die Erde schaut, der sieht keine Grenzen, keine Mauern“.

Mit an Bord auch sein Lieblingsessen: Linsen und Spätzle. Außerdem die Maus und der Elefant aus der „Sendung mit der Maus“, die ihn schon seit Monaten begleiten

Hartes Astronauten-Training

Um sich auf die Schwerelosigkeit vorzubereiten, musste Alexander Gerst jeden Tag 30 Minuten auf einer Liege Kopfüber Richtung Boden liegen.

Trainiert wurde auch in Sojus-Raumkapseln, in denen sich die Flüge ins All simulieren lassen. Gerst hat im Interview erzählt: "Wir haben trainiert, wie man von der Raumstation abdockt und nominell landet, eine normale Landung am normalen Landepunkt. Da werfen einem die Instruktoren natürlich immer viele Steine in den Weg. Heute hatten wir zwölf verschiedene Dinge, die kaputt gegangen sind. Einige davon wären auch kritisch gewesen: Wir hatten zum Beispiel einen Triebwerksausfall, wir hatten ein Leck an Bord, auch kleinere Sachen, wie ein Funkgerät, das kaputt gegangen ist, wir hatten ein Leck in einem der Treibstofftanks, das ist natürlich eine der schlimmeren Sachen. Wir haben es aber trotzdem geschafft, nominell zu landen."

Die Mission

Alexander Gerst und seine beiden Crewmitglieder, der russische Kampfpilot Sergej Prokopjew und die US-Ärztin Serena Auñón-Chancellor, werden 34-mal die Erde umrunden. Erst am Freitag docken sie an die ISS an. Die Mission nennt sich „Horizons“ – also Horizonte.. Die Versuche der Mission sollen Fragen aus Biologie und Medizin beantworten. Weitere Wissenschaftsgebiete sind (Astro-)Physik, Materialwissenschaft und Technologie.

Alexander Gerst wird uns als Astro-Alex auf jeden Fall so oft wie möglich per Social Media Kanäle auf dem Laufenden halten.
   

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