Bayreuth, London und Canterbury feiern die Musik

Die Gute Nachricht der Woche

bayreuth,-london-und-canterbury-feiern-die-musik © https://www.bayreuthbaroque.de/en/ © Antony McCallum © Nick Hufton
Konzerte, Galas und Festivals mussten in den letzten Monaten häufig verschoben werden oder ganz ausfallen. Umso schöner, wenn es jetzt langsam wieder losgeht wie in Bayreuth, Canterbury und am Royal Opera House in London.
Bayreuth - die Hochburg für alle Wagner-Fans. Jedes Jahr strömen sie aus aller Welt dorthin, um den Meister seines Fachs zu feiern. Seit Kurzem lockt Bayreuth aber noch ein paar mehr Fans an.
Denn letztes Jahr wurde bekannt gegeben, dass die Bayreuther Festspiele sozusagen Konkurrenz durch die "Internationalen Barockfestspiele” bekommen.

Bayreuth Baroque

Für die Festspiele "Bayreuth Baroque" wurde extra die UNESCO-Welterbestätte das "Markgräfliche Opernhaus" komplett saniert. 6 Jahre dauerte der Prozess. Anfang September war Premiere. Die Neuinszenierung der Oper “Carlo il Calvo" durften sich 200 Besucher anschauen. Nach fast 300 Jahren war diese Oper erstmals wieder auf einer Bühne zu sehen.

Festival mit Corona Auflagen

Zugegeben: Man hatte sich die Eröffnung der Barock-Festspiele bestimmt anders vorgestellt, aber es ist einfach ein schönes und gutes Zeichen, dass man gerade trotzdem weiter macht. Noch bis heute findet “Bayreuth Baroque” statt. Und für nächstes Jahr drücken wir auf jeden Fall die Daumen, dass die Barock-Festspiele so groß gefeiert werden können, wie eigentlich geplant. 

Musikalisches Signal aus England

Nach 6 Monaten Pause darf hier endlich wieder die Musik einziehen. In London öffnet jetzt das Royal Opera House nach einem halben Jahr wieder die Türen.
Zum Start nach der langen Pause lädt man alle zu einem kostenlosen Wochenende ein. Unter freiem Himmel wird es ein Kinoevent geben. Aber auch ein Theaterstück wird gezeigt “Take a Bow”, bei dem man in die Sicht eines Künstlers eintaucht. Alles natürlich unter den gesetzlich vorgegebenen Corona-Regeln.

Chöre in Canterbury 

Aber nicht nur in London endet eine Pause. In Canterbury dürfen die Chöre der Kathedrale von Canterbury nach sechsmonatiger Corona-Zwangspause wieder singen. So eine lange Unterbrechung hat es in der 350-jährigen Geschichte des Chors noch nicht gegeben. Mitte des 17. Jahrhunderts, als in England ein Bürgerkrieg war, verstummte der Chor für eine so lange Zeit.
Wer möchte, kann sogar zuschauen und zuhören, denn die Auftritte werden über die Webseite der Kirche übertragen oder auch über Youtube. 

Die Gute Nachricht hören Sie täglich im Programm um 09:40. Außerdem zum Nachhören in der Mediathek.

(R. Jünemann) 


   

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