Beethoven als Serienstar

Soap über Beethoven auf Youtube

beethoven-als-serienstar © gameboyfoto
Beethoven....Komponistengenie, Weinliebhaber und seit kurzem auch: Serienstar. Wie drei Studenten den Musiker in die Gegenwart geholt haben.

Studienprojekt wird zur Beethoven Serie

Am Anfang stand eine Projektarbeit im Studiengang Medienwissenschaften an der Uni Bonn: es sollte ein zwei-minütiger Film über eine Bonner Persönlichkeit gedreht werden. Doch drei Studenten hatten eine bessere Idee. Charlotte Pekel, Christine van den Bongard und Sören Böckmann entwickelten lieber eine Serie auf Youtube über Beethoven. Es geht um den 21-jährigen Komponisten, der die letzten Monate in Bonn verbringt, bevor es für ihn nach Wien geht. Der Clou daran: das Ganze spielt im 21. Jahrhundert und ist im Stil einer Reality Soap gedreht. So heißt die Serie dann auch: "Beethoven 53111", angelehnt an Serien wie  "50667 Köln".

Beethoven als Serienstar in der Gegenwart

"Ganz Bonn redet von Beethoven 2020. Es gibt an jeder Ecke Aktionen. Und wir haben uns überlegt, wie kann man Aspekte seiner Persönlichkeit darstellen, die auch uns persönlich interessieren würden und die auf eine schöne, interessante und lustige Weise aufbereitet ist", erklärt Sören Böckmann. Die Studenten recherchieren und suchen nach Personen in Beethovens Umfeld, die eine große Rolle für ihn gespielt haben...und die auch Potential haben, der Serie die nötige Würze und Konfliktmaterial zu liefern. "Wir haben uns überlegt, was hat Beethoven ausgemacht, wie wäre er in der heutigen Welt für ein Charakter und was würde RTL2 daraus machen", erläutert Sören Böckmann mit einem Augenzwinkern. Dazu haben wir noch ein paar Studentenprobleme gemischt und fertig war die Serie. Die hat zwar ein paar historische Fakten verarbeitet, doch ist ansonsten rein fiktiv. "Das, was Beethoven in unserer Serie macht, wird so 1:1 sicherlich nie passiert sein. Er wird nie mit einem Elektroroller durch Bonn gedüst sein oder ein Smartphone benutzt haben. Wir haben uns  eher der Aspekte, die wirklich geschehen sind, bedient, und daraus eine moderne Story gestrickt", meint Sören Böckmann weiter. 

Beethoven-Serie: aufwendiger Dreh

Dabei war es schwierig, alle Informationen über Beethoven "einzudampfen" und daraus eine sinnvolle Story kreieren kann. Zudem mussten die Ideen des Teams unter einen Hut gebracht und das Ganze dann auch noch den Schauspielern vermittelt werden. Die hatten das allerdings gut drauf, "der Dreh hat Spaß gemacht", meint Böckmann. Bei den Außendrehs kamen die Widrigkeiten jedes Filmprojektes dazu: das Wetter, Passanten, die durch das Bild laufen und die richtigen Toneinstellungen. Insgesamt gab es vier Drehtage - drei mit den Schauspielern und ein Tag zusätzlich für die Schnittbilder. Doch ingesamt dauerte die Umsetzung mehrere Wochen.
Die erste Folge ist bereits auf youtube zu sehen. Jeden Samstag um 11 Uhr geht dann eine neue Folge der vierteiligen Beethoven Serie online. Die Filmemacher überlegen schon, ob es nicht eine Fortsetzung geben soll. Wer neugierig geworden ist, hier geht es zur Serie.

So klingt Beethoven auf dem Schrottplatz


   

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