Berner Symphonieorchester in voller Besetzung

Spielen mit Mundschutz und Plexiglas

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Viele Theater und Opernhäuser haben ihren Spielplan geändert. Einiges musste angepasst und für kleinere Besetzungen umgeschrieben werden. Nicht so in Schweiz beim Berner Symphonieorchester!
Die ersten Konzerte sind gut gelaufen, Musiker und Publikum waren glücklich, Musik zu machen und zu hören. Das Besondere: Alle trugen einen Mundschutz.

Die Proben

Ende August sahen sich die Musiker seit langer Zeit zum ersten Mal wieder. Geprobt wurde mit Mundschutz und Plexiglas. Die Musiker trugen alle Mundschutz, bis auf die Bläser. Um diese wurde zu allen Seiten hin Plexiglas aufgebaut.. Nach dreistündiger Probenzeit wurden die Musiker befragt, ob sie sich vorstellen könnten so zu spielen. „Wirklich alle haben mit „ja“ geantwortet“, sagte uns Barbara Honegger-Schellemann, Konzertdramturgin des Berner Symphonieorchesters. „Es ist mir alles lieber, als nicht spielen zu dürfen“, so die Musiker.  

Die Resonanz

Die ersten Konzerte wurden schon gespielt und das Publikum, welches auch Masken tragen musste war begeistert: „Die Leute sind natürlich noch vorsichtig, aber es war gut besucht und die Menschen, die kommen sind extrem glücklich. Das merkt man einfach. Sie sind glücklich, dass sie wieder Musik live hören dürfen“, so Honegger-Schellemann und es haben sich alle an die Vorgaben gehalten.
Das Berner Symphonieorchester hofft, dass es sich herumsprechen wird, dass absolut aushaltbar ist, mit Maske ein Konzert zu besuchen. Honegger-Schellemann ist zuversichtlich, dass die Konzerte im Oktober und November dann auch besser besucht sein werden.

Wie geht es weiter?

Das Berner Symphonieorchester hat noch großes vor. Im November soll die 3. Sinfonie von Gustav Mahler mit Kinder- und Damenchor und vielen Bläsern. Aber es wurde ein Konzept ausgetüftelt, das es möglich macht. „Die Knaben wurden auf 34 reduziert und die Damen auf 15. (…) Die Damen im Chor sind vom Theater, die singen in der Tat mit Maske. Von den Knaben kann man das allerdings nicht verlangen, die sitzen dann mit Abstand. Ich bin schon sehr gespannt, wie das wird“, meint Honegger-Schellemann und sie ist sich sicher, dass auch die anderen Orchester und Konzerthäuser gespannt auf die Ergebnisse des Projektes schauen werden.

Auch die Wiener Philharmoniker setzten ein positives Zeichen für die Branche, wie Sie hier lesen können.


(L. Bothor)
   

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