Beziehung in Zeiten Coronas

Ist die Ehe in Gefahr?

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Beziehungskrise durch Corona oder doch eher Babyboom - das ist hier die Frage. Wie werden sich wohl unsere Partnerschaften durch die Corona Pandemie verändern? Und auf einmal sitzen wir 24 h aufeinander. Gerade wenn beide Partner gemeinsam im Homeoffice sitzen, kann die Corona Krise für manche Paare zur echten Belastungsprobe werden.

Das haben schon Clara und Robert Schumann gemerkt, als Clara in ihrer kleinen gemeinsamen Wohnung nicht gleichzeitig am Klavier üben und Robert nebenbei komponieren konnte. Da waren Konflikte vorprogrammiert.

Durch die Ausgangsbeschränkungen fallen jetzt in Corona Zeiten auch noch der Sport und Treffen mit Freunden weg. Wird das die Scheidungsrate nach oben treiben? Wir haben mit Paartherapeutin Christiane Schmermer aus München gesprochen

24 Stunden zusammen – Belastung oder Chance für die Beziehung?

Schmermer sagt: „Beides. Die Möglichkeit sich zu begegnen, sich zu erfahren ist eine Bereicherung. Ich kann mir auch vorstellen, dass in diesen Tagen mehr Kinder gezeugt werden, das werden wir dann in rund 10 Monaten sehen. Auf der anderen Seite das Risiko: Wir sitzen aufeinander und da kann es vermehrt zu deutlichen Konflikten kommen“

Haushalt und unterschiedliche Meinungen

Die Hauptkonfliktpunkte bei Paaren lägen laut Schmermer aktuell im Bereich der neuen Haushaltsaufteilung und aber auch gerade in diesen Zeiten bei unterschiedlichen Meinungen, was zum Beispiel die Ausgangbeschränkungen und Regelungen in Corona Zeiten betrifft.

Abstand und Begegnung schaffen

Wichtig sei es jetzt, zum einen bewusst Abstand zu schaffen, wo es geht. Also arbeiten in unterschiedlichen Räumen, mittags auch mal alleine spazieren gehen und sich dann aber gleichzeitig wieder zu begegnen. Hier können konkrete Verabredungen helfen, wie ein gemeinsamer Nachmittagskaffee während des Homeoffice Alltags oder ein gemeinsamer Abend mit Serie oder Klassik Radio.

Freundschaften und Fernbeziehungen

Vor besonderer Herausforderung sind Menschen in Fernbeziehungen und Freundschaften gestellt, die sich im Moment nicht besonders oft, sondern besonders selten sehen. Hier schlägt Schmermer vor, sich online in Videochats zu treffen oder zu virtuellen Museumsbesuchen oder einem gemeinsamen virtuellen Konzert. Unser Vorschlag: treffen Sie sich doch zum ausgefallensten Konzert der Woche“.

Eines ist klar: Beziehungen und Freundschaften sind wichtig. Sie bereichern unseren Alltag, schützen uns vor Einsamkeit und machen uns zu dem Menschen, der wir sind. Das sind die besten Tipps für Freundschaften.

   

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