Der Garten im Herbst

Herbstzeit ist Pflanzzeit!

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Herbstzeit ist Pflanzzeit? Hört sich im ersten Moment vielleicht schräg an. Nach dem Herbst kommt ein kalter Winter; wie sollen da die Pflanzen überleben? Aber tatsächlich ist es so, dass sich der Herbst perfekt für das Pflanzen von Blumenzwiebeln, Stauden, Obstbäume, Sträucher und immergrünen Pflanzen eignet. Der Grund: Der Boden ist schön warm vom Sommer. Daher können die frisch gesetzten Pflanzen noch viele neue Wurzeln bilden und wachsen gut an. Sie sind dann gewappnet für den Winter. Anders im Frühling; der Boden ist vom Winter noch ein wenig mitgenommen und die Pflanzen tun sich schwer.

Gartenarbeit im Herbst

Aber der Herbst kann auch noch für andere Arbeiten im Garten genutzt werden. Gartenexperte Dieke van Dieken: „Dem Rasen sollte man eine extra Düngung verpassen, damit er gut durch den Winter kommt.“ Davor den Rasen im September und Oktober auf ca. vier bis fünf Zentimeter mähen. Den Rasen auskämmen, sodass kein Unkraut mehr drin ist und dann düngen. Bis in den November hinein kann gedüngt werden. Dabei aber nicht den üblichen Dünger verwenden, sondern auf einen speziellen Herbstdünger zurückgreifen. Der enthält weniger Stickstoff, dafür aber viel Kalium. Auch wichtig: das Laub vom Rasen holen! Unter den Blättern kann der Rasen faulen und kaputt gehen.

Pflanzen reinholen

Jedes Jahr die gleiche Frage: Wann soll ich die Pflanzen reinholen? Gartenexperte Dieke van Dieken: „Es gibt empfindliche Pflanzen wie z.B. Bougainvillea, Engelstrompeten oder Wandelröschen sollten rein, sobald der erste Frost kommt. Andere Pflanzen wie Oliven, Lorbeer oder Oleander, die haten auch den ersten kleinen Nachtfrost aus, aber dann werden sie auch reingeholt.“

Allerdings sollten Sie die Pflanzen auch nicht zu früh reinholen. Van Dieken: „Oft ist das Winterlager nicht optimal. Wenn das bisschen zu warm ist, dann ist es besser, wenn man die Pflanzen noch draußen lässt.“ Das Winterlager sollte kühl, frostfrei, aber möglichst hell. Ideal ist natürlich ein Gewächshaus oder ungeheizter Wintergarten, aber das Treppenhaus ist auch ideal. Wie Sie die Pflanzen auch in Ihrer Wohnung und trotz Heizungsluft gut überwintern können haben wir auch für sie zusammengefasst. 

Optimaler Schutz

Wie kann ich die Pflanzen, die draußen bleiben optimal schützen? Das Gefäß sollte frostfest sein, und gut eingepackt werden. Noppenfolie, die man drumwickelt ist ideal, darum vielleicht ein bisschen Jute oder Fließ, damit es schöner aussieht. Das Gefäß stellt man idealerweise auf ein Holzbrett oder Ähnliches, damit die Kälte nicht von unten in den Topf kommt. Die Wurzeln dürfen auf keinen Fall einfriere, sonst geht die Pflanze kaputt. Den oberen Teil der Pflanze kann man ebenfalls schützen. Hier ist es wichtig, dass es luftdurchlässiges Material ist, also kein Kunststoff, damit die Pflanze darunter atmen kann.

Wie ist das mit den Pflanzen im Beet?

Auch hier gibt es Möglichkeiten die Pflanzen zu schützen. Dieke van Dieken: „Rosen sollten auf jeden Fall geschützt werden. Ab November kann man einen kleinen Erdhaufen um die Basis der Rose macht. Dann noch ein paar Zweige drüber, damit es auch netter aussieht und dann ist das ein super Winterschütz für die Rose.“ Mit unseren Gartentipps sehen ihre Pflanzen im nächsten Jahr bestimmt auch wieder schön aus und machen Ihnen weiterhin Freude. 

Übrigens: Wissen Sie eigentlich, welche Zimmerpflanze perfekt zu Ihnen passt? Erfahren Sie hier.
   

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