Der internationale Tag der Wohltätigkeit

Ein "stilles" Denkmal für Mutter Theresa

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Von den Vereinten Nationen festgelegt und in Gedenken an Mutter Theresa, die am 05. September 1997 gestorben ist.

Wohltat – ein weitgefasster Begriff

„Alles, das man aus freien Stücken, mit dem Herzen tut und anderen Menschen dabei eine Freude bereitet“ – das ist eine Wohltat. Das größte Herz dürfte wohl zweifelsohne Mutter Theresa gehabt haben, die sich ihr Leben lang für Kranke, Obdachlose und Arme eingesetzt hat.
1979 bekam sie dafür den Friedensnobelpreis.

Wohltat in Deutschland – Spendenbereitschaft generell?

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen mit knapp 5,2 Milliarden Euro die drittgrößte Spendensumme seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005 überwiesen. Das hat der Deutsche Spendenrat mitgeteilt. Etwa 21 Millionen Deutsche überwiesen Geld an gemeinnützige oder kirchliche Organisationen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das allerdings eine Millionen weniger und damit so wenige wie nie zuvor.

Wofür wird gespendet?

Der Großteil der Spenden ist für humanitäre Zwecke. Für die Entwicklungshilfe, für die Bildungsarbeit, für die Kranken- und Behindertenhilfe ist bisher gespendet worden. Weiter wird für die Kinder- und Jugendhilfe oder für kirchliche Projekte Geld ausgegeben. Tierschutz, Umweltschutz, Sport sowie Kultur- und Denkmalpflege sind hingegen die Verlierer im Spendenbarometer. Der Anteil der Spenden für die Not- und Katastrophenhilfe ist mit 35 Millionen Euro mehr, im Vergleich zum Vorjahr, wieder angestiegen.

Trend des „Spendens“?

Ein neuer Trend in Sachen Spenden ist das sog. „Crowdfunding - also das Geldsammeln durch Online-Aktionen.“  Dies sei besonders bei der Altersklasse von 30 bis 49 Jahren beliebt. Crowdfunding ist keine klassische Form des Spendens, dafür kann über das Internet für einzelne Projekte Geld gesammelt werden. Hier ergeben sich durch die Digitalisierung große Potenziale für Spenden sammelnde gemeinnützige Organisationen. Den Spendern sei Transparenz sehr wichtig. Sie wollten schnell und verständlich informiert werden, wohin ihr Geld fließt. Zur Transparenz gehöre entweder ein leicht nachvollziehbarer Jahresbericht oder eine gut verständliche Website, schließlich wolle sich kein potenzieller Spender erst durch Hunderte Seiten wühlen, um zu entscheiden, ob die Organisation seriös ist.
   

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