Der Jahresrückblick von Axel Brüggemann

"2020 war das Jahr in dem wir entdeckt haben, wie unendlich gut Familie sein kann!"

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Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen... Zeit, noch einmal zurück zu blicken und das aus der Sicht unserer Moderatorinnen und Moderatoren. Heute mit Axel Brüggemann.

Was hat dich 2020 positiv überrascht?

Die Flexibilität von uns allen. 2020 war nun wirklich nicht das Jahr, dass man sich noch mal wünscht, aber das sind ja auch die besten Jahre überhaupt, weil da erkennt man Charakter da erkennt man was wir eigentlich wollen, worum es uns wirklich geht. 2020 -das war meine Überraschung- war ein Jahr in dem wir gezeigt haben: wir sind viel flexibler, als man denkt! Wir sind viel leidenschaftlicher, wir wissen was uns wichtig ist und wir sind auch bereit dafür zu kämpfen. Wir sind bereit Entbehrungen in Kauf zu nehmen, andere zu schützen und ehrlich gesagt: das sind Tugenden die wir, wenn es uns wirklich gut geht, ganz oft gar nicht mehr sehen. Vielleicht ist es keine große Überraschung, aber: der Mensch ist grundsätzlich gut!

Welcher gute Ratschlag aus 2020 gilt auch für 2021?

Hoffentlich ein ganz anderes Jahr, aber Ratschläge sind ja deshalb da, weil sie zeitlos sind und einer der wichtigsten für 2020 war mit Sicherheit: „Bleibt flexibel!“ Und wenn wir den auch 2021 beherzigen, dann kann uns eigentlich nichts mehr passieren, komme was will!

Welches Musikstück hat Dir immer gute Laune gemacht?

Ich muss gestehen…ganz oben in diesem Jahr auf meiner Playlist war: „Conny - Der Titelsong“ und  „Leo Lausemaus“. Das zeigt, mit wem ich 2020 am meisten Musik gehört habe. Wenn ich alleine war und endlich mal Ruhe hatte und endlich mal gute Laune und vor allen Dingen gute Vibes haben wollte..dann geht nur eins: Der Frühling von Richard Strauss, aber bitte unbedingt mit Jessy Norman,.

Welche Person hat Dein Leben schöner gemacht?

2020 war das Jahr in dem wir ja entdeckt haben, wie unendlich gut auch diese „Familie“ sein kann und natürlich war es auch die Familie, die dieses Jahr für mich unendlich schön werden lassen hat. Natürlich meine Frau, natürlich meine Tochter mit, der ich so viel gespielt habe, wie ich sonst wahrscheinlich nie gespielt hätte…aber natürlich auch meine Eltern in Bremen und meine Lieblingstante: meine Tante Anna, die im Haus neben mir wohnt und mit der ich endlich das gemacht habe, was wir immer machen wollten: backen und kochen! Also, liebe Grüße an Tante Anna!

Welches Ereignis 2020 stimmt Dich optimistisch für die Zukunft?

Ich wünschte, ich könnte sagen: das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien. Ach, okay…anderes Thema…vielleicht die Eröffnung der Salzburger Festspiele. Ganz im Ernst, die ersten Takte von Elektra zu hören, live in einem Festspielhaus! Franz Welser-Möst dirigiert die Wiener Philharmoniker…das war einfach geil! Dass dieses Ereignis stattfinden konnte, dass die Salzburger Festspiele stattgefunden haben, das war mehr als nur Musik! Das war ein Zeichen des Optimismus, des Aufbruchs! Für mich eins der wichtigsten Zeichen in 2020 und solche Zeichen brauchen wir in 2021 auch wieder ganz, ganz viel, also. Elektra, Felsenreitschule, Franz Welser-Möst, das war mein Highlight 2020

 
(A.Brüggemann/Redaktion)
   

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