Der Welt-Elefanten-Tag

Mehr Musik als im Dschungel-Buch

der-welt-elefanten-tag © Elefant_Afrika_Savanne_Wüste_Fotolia_Kovalenko I
Am 12. August ist der internationale Tag des Elefanten. Die intelligenten Dickhäuter stehen unter Artenschutz und sind sehr musikinteressiert.

Private Initiative für den Welt-Elefanten-Tag

Der World Elephant Day existiert seit 2012 und geht auf eine private Initiative zurück. Die Elefanten sind ständiger Gefahr durch Wilderer ausgesetzt. Der Ifaw (International Fund for Animal Welfare) schreibt, dass drei von fünf toten Elefanten in Afrika durch Wilderer sterben. In besonders gefährlichen Gebieten kommen inzwischen immer mehr junge Elefanten ohne Stoßzähne auf die Welt. Die Wilderei hat den Wildtieren also ihr körpereigenes Werkzeug weggezüchtet.

Ziele für den „Tag des Elefanten“

Die Initiative will auf die schweren Lebensverhältnisse der Elefanten hinweisen. Weltweit gibt es dieses Jahr am „Tag des Elefanten“ Veranstaltungen: vom Leipziger Zoo bis zum Serengeti Nationalpark. Alle haben das Ziel, die freilebenden Elefanten zu schützen, deren Zahl immer noch sinkt. Außerdem möchten Tierschutzorganisationen darauf aufmerksam machen, wenn Elefanten im Zoo oder Zirkus nicht artgerecht gehalten werden.

Elefanten: Riesen auf Wanderschaft

Die Elefanten in freier Wildbahn verlieren immer mehr Lebensraum, den ihnen die Menschen wegnehmen. Egal ob in Afrika oder in Asien; die Konflikte zwischen Elefanten und Menschen eskalieren oft, wenn zum Beispiel neue Dörfer oder Felder die alten Wanderrouten der Elefantenherden kreuzen. Da ein Elefant täglich bis zu 300 Kilo Gras frisst und 160 Liter Wasser braucht, verwundert es nicht, dass die Tiere ständig auf Wanderschaft sein müssen. Geführt werden sie von einer Leitkuh – sie kennt die Wege und weiß, wo es Wasserstellen gibt. 

„Warum hast du denn so große Ohren?“ - interessantes Wissen am „Tag des Elefanten“

Elefanten können nicht schwitzen; sie kühlen sich mit ihren großen Ohren ab, so wie etwa Hunde bei Hitze hecheln. Diese vergrößern die Oberfläche des Tieres und dienen gleichzeitig als Fächer. Ebenso besonders ist ihr Rüssel: 40.000 Muskeln verlaufen in ihm. Der Rüssel ist eine 1,50 lange Kombination aus Oberlippe und Nase. Er ist sehr sensibel, gleichzeitig aber auch stark genug, um Bäume auszureißen. Übrigens, er dient auch als Greifwerkzeug und als Schnorchel, wenn die Elefantenherde einen Fluss durchqueren muss.

Musikalische Dickhäuter

Wer liebt ihn nicht, den Elefantenmarsch aus dem Dschungel-Buch und der Elefant aus dem Karneval der Tiere sind die absoluten Schlager aus Filmmusik und Klassik zum Thema Elefanten.
Und auch wenn das Klavier leicht verstimmt ist, diese Elefantendame liebt Debussy. Der britischer Konzertpianist Paul Barton spielt Klavier für die alte blinde Elefantendame Clara. Sie war von Anfang an begeistert vom Klavierspiel Bartons und hört auch im Alter von 80 Jahren noch gerne alles von Bach bis Joplin. Und selbst ein Elefantenbulle lässt sich von Beethoven beruhigen:


Elefanten im Zirkus

Folgende Unterhaltung soll zwischen Komponist Igor Stravinsky und Choreograf George Balanchine stattgefunden haben:

Balanchine: „Ich wollte Dich fragen, ob Du ein kleines Ballett mit mir zusammen machen willst.“
Strawinski: „Für wen?
Balanchine: „Für einige Elefanten.“
Strawinski: „Wie alt?“
Balanchine: „Sehr jung.“
Strawinsky (nach einer Pause mit ernster Stimme): „In Ordnung. Wenn die Elefanten sehr jung sind, dann mache ich es.“

Dieses Balett kennen wir heute unter dem Namen Circus Polka für einen kleinen Elefanten. Dieser Elefant ist kein ganz so guter Tänzer wie der aus dem Karneval der Tiere. Ein Klavierstück voller Humor über die Ungeschicklichkeit eines jungen Elefanten im Zirkus.

Neben dem „Welt-Elefanten-Tag“ gibt es auch noch einen „Nationaltag der Honigbiene“.
   

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