Die Mozarts werden lebendig

Die Briefe der Familie Mozart im Theater

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Heute spielen Briefe keine Rolle mehr, doch früher war das anders, vor allem in der Familie Mozart. Aus deren Briefen wurde nun ein Theaterstück gesponnen. Wie viele Briefe schreiben Sie noch? Heutzutage hat fast jeder ein Handy, da wird das Handgeschriebene überflüssig. Früher waren Briefe aber die einzige Möglichkeit mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Und eine Familie aus der Klassik, die sehr viele Briefe geschrieben hat ist die Familie Mozart. In den Briefen erzählen Sie sich was sie gerade erleben, wie es Ihnen geht und was Ihre Ziele und Wünsch sind. All diese Briefe wurden jetzt von dem Theaterensemble bluespots aus Augsburg ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Und auch die Tagebücher von Nannerl und anderen Familienmitgliedern waren mit dabei.

Familie Mozart wird lebendig

Das Theaterensemble hat es geschafft die Mitglieder der Familie Mozart aus den Schriften lebendig werden zu lassen und so ist die Inszenierung „Bagage“ entstanden. „Ein Reisestück durch Zeit und Raum der Familie M“ und der Zuschauer ist mitten drin. Denn dabei wandert der Zuschauer gemeinsam mit der Familie durch das Textilmuseum in Augsburg.

Lisa Bühler von dem Theaterensemble „bluespots“ hat uns gesagt, dass in dem Theaterstück über 50% Texte aus den Briefen sind. Spannend war für Sie und das Team bei der Ausarbeitung der Texte, dass man sich immer wieder in die damalige Zeit zurückversetzen musste. Sie waren schnell dazu verleitet die damalige Erzählungen aus der heutigen Sicht zu bewerten.

Leopold Mozart als liebender Großvater

Anton Limmer, der an der Organisation, Konzeption und dem Text mitgearbeitet hat war aber auch überrascht davon, wie nahbar die Mozarts waren. Limmer erzählt von einem Brief aus der Zeit, als Nannerl, die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart nicht mehr in Salzburg gewohnt hat und ihren Sohn Leopoldi beim Großvater Leopold gelassen hat. Aus dieser Zeit gibt es viele Briefe, in denen er liebevoll von dem kleinen Jungen erzählt.

„Bagage“ im Textilmuseum

Die Inszenierung im Textilmuseum wird es noch an ein paar Abenden zu sehen geben. Schauen Sie doch einfach mal auf der Seite von bluespots vorbei. Da stehen alle Termine.
   

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