Die Opernhäuser des Jahres 2020

Genf und Frankfurt geehrt

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Jährlich ermittelt die Berliner Fachzeitschrift "opernwelt" die besten Opernhäuser, Produktionen, Sänger, Regisseure und Chöre für die zurückliegende Spielzeit.
43 Kritiker der Fachzeitschrift "opernwelt" haben gewählt: Und zwar das Opernhaus des Jahres. Beziehungsweise war man von zweien so überzeugt, dass der Platz eins dieses Jahr ein geteilter ist; Sowohl die Oper Frankfurt als auch das Grand Théâtre de Genève in Genf dürfen sich als Opernhaus des Jahres 2020 bezeichnen.

Das schreibt die "opernwelt" zur Begründung der Wahl

"Das Prinzip Vernetzung - Nach vielen, eher beschaulichen Jahren hat der neue Intendant Aviel Cahn das Grand Théâtre de Genève kräftig durchgeschüttelt – und dies mit veritablem Erfolg"

"Den Musen näher als Merkur - Seit Langem steht die Oper Frankfurt für das produktive Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Innovation, somit auch für die Abkehr vom leidigen Starprinzip."

Die Ehrung sorgt immer für Diskussionen. Klassikexperte Axel Brüggemann findet die Auswahl in diesem Jahr aber gelungen. Frankfurt zeige große Innovationen und Leidenschaft und ein tolles Ensemble. In Genf zeige Intendant Aviel Cahn, noch recht frisch im Amt, wie man aus einem verstaubten Haus innovatives Theater machen kann.

Weitere Auszeichnungen

Sängerin und Sänger des Jahres:
"Die Lust, frei zu sein - Über die Kunst von Marlis Petersen ist (fast) alles gesagt. Weniger hingegen über ihre Liebe zu Griechenland, das seit Ewigkeiten der Sehnsuchtsort schöpferischer Geister ist"
Marlis Petersen erhielt 2020 einen OPUS Klassik.

"Harmonie der Gegensätze - Koloraturen in Händel-Opern beherrscht er ebenso gut wie Kapriolen beim Breakdance, auch Kunst und Kommerz weiß er klug zu verknüpfen. Ein Porträt des polnischen Countertenors Jakub Józef Orliński"

Aufführung und Regisseur des Jahres:
"Konfrontation kann effektiv sein - Sein Bayreuther «Tannhäuser», der zur «Aufführung des Jahres» gekürt wurde, entpuppt sich als subversives, hochintelligentes Roadmovie, sein «Guillaume Tell» in Lyon führt das Stück in extremer Reduktion auf dessen Kernelemente und Kraftfelder zurück, sein Londoner «Fidelio» stellt die Brüche der Oper aus. Wer will Tobias Kratzer, der «Regisseur des Jahres», sein?"

Bühnenbild des Jahres:
"Scheibe, Treppe, Nichts - Ein Porträt der Bühnen- und Kostümbildnerin Katrin Lea Tag, nebst einigen Notizen zu ihren auf wundersame Weise gefüllten Räumen"

Uraufführung des Jahres:
"Suchflug über Neuland - Olga Neuwirth polarisiert, polemisiert, provoziert und politisiert, sitzt gerne zwischen den Stühlen. Am liebsten würde sie auch mit ihren androgynen Klängen durch den Raum stürmen"

"Herrn Abrahamsens Gespür für Schnee - Mal fantastisch glitzernd, mal leise verweht, mal prächtig aufrauschend: die Klangwelten Hans Abrahamsens"

(A. Baumgart)
   

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