Die Oscars 2018

Kein Überflieger, keine großen Überraschungen.

die-oscars-2018 © Fotolia_fergregory
In diesem Jahr wurden die Oscars ganz brav und ganz ausgeglichen verteilt. So gut wie jeder der nominierten Filme durfte einen Goldjungen mit nach Hause nehmen (nur Steven Spielbergs „Die Verlegerin ging, wie zu erwarten war, leer aus).

Der „große“ Gewinner des Abends war der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro. Sein Film „The Shape of Water“ gewann vier – und damit die meisten Oscars, darunter den für die beste Regie und den besten Film: 
 



 
Die Verleihung war, was die Sieger angeht, relativ langweilig, weil vorhersehbar. Alle Favoriten in den Schauspiel-Kategorien gewannen: Frances McDormand (für „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), Gary Oldman (für „Die dunkelste Stunde“), Sam Rockwell (ebenfalls für „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) und Allison Janney (für „I,Tonya“).

 

Die emotionalste Rede des Abends hielt Frances McDormand, die alle nominierten Frauen im Saal zum Aufstehen aufforderte: "Schaut euch um... wir alle haben Geschichten, die erzählt und Projekte, die finanziert werden wollen!"

 



 
Aus deutscher Sicht gab es zwar drei kleine Enttäuschungen: Hans Zimmer ging genauso leer aus Regisseurin Katja Benrath und ihr Produzent Tobias Rosen (für ihren Kurzfilm "Watu Wote/All Of Us") und auch die beiden Regisseure Jakob Schuh und Jan Lachauer hatten bei ihrem animierten Kurzfilm "Revolting Rhymes" das Nachsehen.

Dafür aber gewann der Deutsche Gerd Nefzer den Oscar für die besten visuellen Effekte. Der 52-Jährige wurde mit drei Kollegen für die Arbeit am Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“ ausgezeichnet. Er zeigte sich überglücklich: „Dankeschön, Germany! Thank you – great“, sagte er in seiner Dankesrede mit der goldenen Statue in der Hand. Nefzer kommt aus Schwäbisch Hall, arbeitet aber auch in der Filmschmiede Potsdam-Babelsberg.

 
James Ivory ist nun der älteste Oscar-Gewinner aller Zeiten. Der 89-Jährige gewann für das „Beste adaptierte Drehbuch“ zu „Call Me By Your Name“, der Ausnahme-Kameramann Roger Deakins gewann bei seiner 13. Nominierung endlich seinen ersten Oscar und Alexandre Desplat sicherte sich seinen zweiten Goldjungen für seinen Soundtrack zu „The Shape of Water“.

 



 

Hier nochmal die Gewinner in der Übersicht:

"The Shape of Water" 4

"Dunkirk" 3

"Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" 2

"Darkest Hour" 2

"Blade Runner 2049" 2

"Coco" 2

"Call Me By Your Name" 1

"Get Out" 1

"I, Tonya" 1

"Phantom Thread" 1

   

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