Die singenden Schwestern von Arundel

Die ungewöhnliche Geschichte eines Albums aus dem Kloster

die-singenden-schwestern-von-arundel © Chris O'Donovan
Der Orden der „Poor Clares of Arundel“ lebt im Süden Großbritanniens und hat dort über ein halbes Jahr hinweg ein Album aufgenommen, das musikalische Einblicke in das Leben der Gemeinschaft der Schwestern und Ihren Glauben gibt. Schwester Gabriel hat im Gespräch mit Klassik Radio etwas über die Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Albums erzählt:

Was bedeutet Ihnen das Singen und die Musik?

„Ich liebe es, zu Singen! Ich habe schon mein ganzes Leben lang gesungen, seit ich ein kleines Mädchen war. Hier bei den ‚Poor Clares‘ in Zeremoniellen zu singen und zu beten bringt mir viel Freude. Musik ist etwas Universelles und die Schönheit von Musik hat etwas in sich, das uns auch die Schönheit in uns selbst sehen lässt. Ich denke gerade in diesen schwierigen Zeiten müssen wir genau das tun. Wir müssen diese Schönheit zelebrieren und dankbar dafür sein.“

Wie war es, das Album aufzunehmen?

„Es war ein außergewöhnliches Erlebnis! Wir hätten uns niemals vorstellen können, ein Album aufzunehmen, aber dann bekamen wir eine E-Mail von unserem späteren Produzenten James Morgan, der ein Album mit kontemporären Liturgiegesängen aufnehmen wollte und er fragte uns, ob wir Interesse daran hätten, mit ihm zu arbeiten.“ Anfangs waren die Ordensschwestern noch skeptisch, da sie sich selbst eigentlich nicht für außergewöhnlich gute Sängerinnen hielten, luden James aber dennoch zu sich in die Kapelle ein. Dieser war sowohl von der Akustik in der Kapelle, als auch der Musik der Nonnen begeistert. Gemeinsam mit seiner Frau Juliette besuchte er daraufhin über eine Zeitspanne von etwa einem halben Jahr immer mittwochs zur festen Gesangsstunde der Nonnen das Kloster, um dort das Album „Light For The World“ aufzunehmen.

Was bedeutet Ihnen das Album?

„Es war magisch! Ich konnte es tatsächlich zuerst gar nicht glauben, dass wir es sind, die man da hört, weil es so bezaubernd klingt. Wir sind alle sehr glücklich, weil man beim Hören der CD auch wirklich ein bisschen von dem Mysterium hört, das unser Leben hier ausmacht. Ich hoffe, dass das auch bei allen Hörerinnen und Hörern wirklich durchkommt.“

 

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(N. Meier)
   

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