Die Wahre Geschichte der Woche - ein Abenteuer wie aus einem Hollywoodfilm

Ausgewählt und Kommentiert von Daniel Regener

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Am 20. Juli 1969 landet die erste bemannte Mondfähre auf Frau Luna Kopf – haarscharf wäre es eine Bruchlandung geworden.
Ja, waren sie nun auf dem Mond oder nicht? Diese Frage erhitzt die Gemüter – bis heute, knapp 51 Jahre später.

Auch wenn die Fakten scheinbar dafür sprechen, die ganze Geschichte liest sich durchaus wie ein spektakuläres Drehbuch aus einem Hollywoodstreifen. Vom nervenaufreibenden Finale der Mondlandung erzählte uns diese Woche die Wahre Geschichte. Der Treibstoff fast alle, Daueralarm, der Landeplatz ein spitzes Geröllfeld, Alarm, Alarm, Alarm, dann stellt Neil Armstrong auf manuellen Modus um und steuert die Fähre die letzten Meter mit eigener Hand.

Unglaubliche Leistung

Allein die Vorstellung ist schier unglaublich. Drei Männer in einer winzigen Raumkapsel, nicht viel besser verkleidet als ein Bananenkarton mit einer Technik wie aus einem Legobaukasten, schippern in 384.400 Kilometer Entfernung – zielgenau irgendwo da oben – in Richtung Terra Inkognita.

Dieser spektakuläre Showdown ist der Höhepunkt eines kriminesken Wettlaufes der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. In nicht einmal zehn Jahren pushen sie sich von Meilenstein zu Meilenstein: Erst schießen sie einen Satellit ins All, dann den ersten Menschen. Danach landet eine Sonde auf dem Mond und die ersten Menschen umrunden selbigen Erdtrabanten. Bis am 20. Juli 1969 – knapp vor der von J. F. Kennedy proklamierten Frist – die ersten beiden Menschen aus einer Nussschale in die lunare Ödnis aussteigen, ein Ort, von dem uns bislang nur Mythen und Legenden erzählten. Ein fürwahr großer Schritt für die Menschheit. Ein perfektes Happy-End.

Hollywoodreif

Fast zu perfekt am Ende? Deshalb kochen bald Verschwörungstheorien auf. Wurde alles doch auf einem Filmset inszeniert? Widersprüche tauchen auf, Auffälligkeiten, die mal mehr, mal weniger plausibel erklärt werden können. Aber sei‘s drum: Selbst wenn alles nur ein großer Studio-Coup gewesen sein sollte: Welcher Film kann von sich behaupten, eine Einschaltquote von mehr als 500 Millionen Menschen gehabt zu haben?

Und: Viel interessanter als die Frage, ob oder ob nicht, finde ich eine andere Überlegung. Wir Menschen tragen in uns den tiefen Willen, unsere kühnsten Träume wahr werden zu lassen. Das sollte uns auch für die Zukunft Hoffnung geben.

Daniel Regener

Übrigens: "Die Wahre Geschichte" zum nachhören gibt es in unserer Mediathek oder On Air von Montag bis Freitag kurz nach 9 Uhr und kurz nach 17 Uhr. Auch als Buch kann man über die besten "Wahren Geschichten" staunen - ab sofort in unserem Shop!

   

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