Diese Saison wird anders

So sehen Inszenierungen der Spielzeit 2020/21 aus

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Ob Theater, Konzert oder Oper: Die neue Saison steht vor der Tür, wenn auch ganz anders als geplant. Doch die Häuser haben sich etwas einfallen lassen.

Angepasste Formate

Insgesamt setzen die Häuser auf verkürzte Vorstellungen ohne Pausen, länger als 1-2 Stunden dauert kein Stück oder Konzert...zudem  sind natürlich die Säle viel dünner besetzt als sonst - z.B. finden im Schauspielhaus Bochum nur 180 statt 820 Zuschauer Platz. 

Kreative Konzepte - an ungewöhnlichen Orten

Darüberhinaus gibt es aber auch sehr außergewöhnliche Konzepte - einige Häuser verlegen einfach ihren Spielort:

  • Das Düsseldorfer Schauspielhaus z.B. eröffnet die Saison unter freiem Himmel mit einer Art Preview der kommenden Premieren
  • Die Deutsche Oper Berlin hat einige ihrer Konzerte kurzerhand auf ihr Parkdeck verlegt
  • Das Schauspiel Dortmund lässt sein Publikum bei einer Autorenlesung in Gruppen durch die Stadt laufen…
  • Das Schauspiel Köln setzt ebenfalls auf Gruppen - die laufen durch ein stillgelegtes Theater und sehen sich das Stück scheibchenweise an.
  • Das Kunstfest Weimar hat sogar eigens ein Autokino gegründet - hier sitzen die Zuschauer auf 60 sogenannten Schirminseln zu jeweils vier Personen, die maximal aus zwei verschiedenen Haushalten kommen dürfen

Die Pandemie künstlerisch umgesetzt

Das Beethoven-Orchester Bonn, das ebenfalls nur vor kleinem Publikum spielen kann, spielt seine Konzerte einfach mehrfach. Andere Häuser haben die Pandemie einfach direkt thematisiert und in ihren Stücken aufgegriffen, so wie z.B. das Staatsballett Berlin. Während der häuslichen Isolation haben die Tänzer und Tänzerinnen Choreographien für sich entwickelt – die Ergebnisse werden nun live auf der Bühne aufgeführt. Der Entstehungsprozess von der Idee bis zur Bühne soll auch als Film zu sehen sein…Die Staatsoper Hamburg thematisiert direkt in ihrer Saisonpremiere die Pandemie und wie sie das Leben aus dem Gleichgewicht bringt, aber auch neue Räume öffnet – dafür steht der Titel „Molto Agitato“ unter der fünf Solistinnen und Solisten sowie ein Kammerorchester spielen

Virenfrei & virtuell

Die Oper Chemnitz hingegen setzt auf ein Belüftungssystem mit negativ geladenen Ionen, dass Viren direkt aus der Luft filtern soll…noch ist sie in der Testphase, aber mit etwas Glück könnte das bald gelockerte Abstände nach sich ziehen… Auch Cellist Jan Vogler hat die Saison schon eröffnet – online, auf seiner Plattform „Dreamstage“. Dort kann man virtuell Live-Konzerte auf der ganzen Welt besuchen…

Es wird auf jeden Fall eine spannende neue Saison, auf die wir uns schon jetzt freuen! 

(K.Jäger)

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