Digitaler Musikunterricht: positive Bilanz

Gute Resonanz und kreative Angebote

digitaler-musikunterricht-positive-bilanz © Mediteraneo
Musikunterricht kann aktuell meist nur online stattfinden. In Schleswig-Holstein hat man schon im März auf digitalen Musikunterricht gesetzt. Die Bilanz nach fast 10 Monaten ist sehr positiv.

Digitaler Aufrüstung

"Einzelunterricht geht online ganz wunderbar. Die Musikschulen haben richtig aufgerüstet und  zusammen digitale Studios eingerichtet", erklärt Rhea Richter, die Geschäftsführerin des Landesverbands der Musikschulen Schleswig-Holstein. Natürlich sei es immer noch nicht vergleichbar mit dem realen Unterricht "Face to Face", trotzdem habe der Fokus auf die Digitalisierung einige positive Entwicklungen mit sich gebracht. So sei die Vernetzung zwischen den Musiklehrern in Schleswig-Holstein dank moderner Kommunikationsmittel wie WhatsApp, Threema oder gemeinsame Foren sehr viel besser geworden. 

Kreative Ideen

Zudem sind einige neue Ideen entstanden, wie bspw. ein Meisterkurs zur Musikperformance mit Apps: "Also Appmusik heißt: man musiziert mit Apps, das ist künstlerisch genauso anspruchsvoll wie Klavierspielen", erklärt Rhea Richter. "Da sind unfassbar tolle Ergebnisse bei rausgekommen und es war eine geniale Stimmung. Das ist einfach ein toller Erfolg, da wären wir wahrscheinlich vor einem Jahr gar nicht drauf gekommen."  Dieses Projekt wurde auch vom Land Schleswig-Holstein gefördert: "Das Land sieht eben auch, das die Musikschularbeit hier in Schleswig-Holstein einen guten Drive hat gerade und wir eben auch Fördermittel bekommen. Da möchte ich auch weiter gehen, dass wir alle Subkulturen im Musikalischen finden und in unsere Musikschulen holen", begeistert sich Rhea Richter.

Vision: Musikunterricht 24/7

Das tolle Fazit, was hier ziehen können, dass wir viel Handwerkszeug und digitale Technik und auch Know-How gesammelt haben, dass wir Online-Unterricht professionell gestalten können", fast sie zusammen. Sie glaubt, dass die Entwicklung zu einer 24 Stunden Musikschule geht, bei der Schülerinnen und Schüler rund um die Uhr Musikunterricht nehmen und sich Noten herunterladen können. Allerdings nur als Überbrückung oder Ergänzung zum analogen Unterricht im wirklichen Leben, der könne nämlich digital nie ersetzt werden. 

(K.Jäger

Schon zu Beginn der Pandemie haben wir uns mit Rhea Richter über digitalen Musikunterricht unterhalten: wie die Anfänge im Frühjahr aussahen, lesen Sie hier

"Wer hat, dem wird gegeben": der Rat der kulturellen Bildung bemängelt den Musikunterricht an Schulen.
   

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